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02.07.2012

Polen wird CeBIT-Partnerland

Hohes Wirtschaftswachstum, niedriges Lohnniveau, Drehscheibe zwischen Deutschland und Osteuropa: Unser Nachbarland Polen hat viel zu bieten. Auch der IT- und Telekommunikationsmarkt verspricht Wachstumspotenzial. Daher haben der Bundesverband BITKOM und die CeBIT-Verwaltung den östlichen Nachbarn zum offiziellen Partnerland 2013 auserkoren. (Bildnachweis: pixelio.de, Steffen Hellwig)

Für die deutsche Hightech-Branche steht Polen auch nach der Fußball-Europameisterschaft im Mittelpunkt des Interesses: „Polen ist seit vielen Jahren einer der bedeutendsten Handelspartner Deutschlands und eine schnell wachsende, innovative Wirtschaftsnation“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. „Unser Nachbarland ist ein attraktiver, aufstrebender Markt für Unternehmen aus der Hightech-Industrie. Von einem stärkeren Austausch werden deutsche Unternehmen massiv profitieren.“ Die Kooperation soll auch Mittelständlern helfen, international aktiv zu werden.

CeBIT-Chef Frank Pörschmann und der polnische Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, Dariusz Bogdan, haben eine Absichtserklärung zur Partnerschaft unterschrieben. Zwei Kooperationsabkommen mit der polnischen ITK-Branche und dem polnischen Wirtschaftsministerium bilden die Grundlage der Partnerschaft.

Staatssekretär Bogdan erklärte zur Unterzeichnung: „Ich bin äußerst erfreut, dass Deutschland als unser wichtigster Handelspartner das Potenzial der polnischen IT-Branche erkannt hat und Polen die Partnerschaft bei dem wichtigsten Event der digitalen Welt, der CeBIT 2013, angeboten hat. Diese Chance werden wir nutzen, um bilaterale Kooperationen in den Bereichen IT und innovative Technologien zu entwickeln. Ich bin fest davon überzeugt, dass sich die IT-Branche in den kommenden Jahren zum Wachstumstreiber in ganz Europa entwickeln wird, daher gilt es, bereits heute darin zu investieren.“

Der polnische Markt für IT und Telekommunikation zeigt seit Jahren einen langfristigen Aufwärtstrend. Aktuelle Wachstumstreiber sind wie auf dem deutschen Markt Tablet-PCs, IT-Outsourcing sowie Festnetz- und mobile Datendienste.

Weitere Informationen zum polnischen Markt erhalten Sie bei der Deutsch-Polnischen Industrie- und Handelskammer.

Hinweis: Falls Sie im Ausland investieren möchten, werfen Sie einen Blick ins AGEV-Magazin. In jeder Ausgabe stellen wir ein anderes Land vor und betrachten dessen Entwicklungschancen. In der aktuellen Ausgabe steht Italien im Fokus. Hier geht es zum Magazin.

Quelle: CeBIT



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Das heutige Problem heißt Klimastabilisierung und Ressourcenschonung. Die Antwort darauf könnte heißen: Verzwanzigfachung der Ressourcenproduktivität, mittelfristig vielleicht eine Verfünffachung.

Das kriegen wir aber nur hin, wenn wir von der industriellen Revolution lernen: die Verzwanzigfachung der Arbeitsproduktivität wäre undenkbar gewesen, wenn die Stundenlöhne nicht etwa im gleichen Umfang gestiegen wären. Ressourcen aber wurden 200 Jahre lang immer billiger. Wenn wir Energie und andere Ressourcen jedes Jahr um gerade so viel Prozent teurer machen, wie ihre Produktivität im Vorjahr gestiegen ist, erreichen wir in ca. 40 Jahren die Verfünffachung und in 100 Jahren vielleicht die Verzwanzigfachung. Praktisch alle heute sichtbaren Umwelt- und Klimaprobleme wären gelöst!

Ein Zwischenruf von Professor Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker



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