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02.07.2012

Mobilfunk feiert 20-jähriges Jubiläum

Vor zwanzig Jahren begann der Siegeszug des kommerziellen Mobilfunks. Am 30. Juni und am 1. Juli 1992 starteten Mannesmann und die Deutsche Telekom mit den D-Netzen in das mobile Zeitalter. War das Mobiltelefonieren damals ein Privileg Weniger, gibt es heute mehr Mobilfunkverträge als Einwohner in Deutschland. (Bildnachweis: Deutsche Telekom)

Die Technik und Kundenzahlen entwickelten sich rasant: Ende 1993 gab es mehr als anderthalb Millionen Mobilfunk-Kunden in Deutschland. Mobiltelefone kosteten ein Vermögen, das Motorola 3200 International kostete rund 3.000 DM, es wog ein halbes Kilo. 1997 gab es bereits mehr als 5 Millionen Kunden. Heute besitzt jeder Deutsche im Schnitt 1,4 Handys.

Die Gründe für die steigenden Kundenzahlen sind vielfältig. Als Meilenstein gilt jedoch der im Jahr 1994 eingeführte SMS-Dienst. 1997 folgte die Prepaid-Karte und 1999 wurde das Internet mobil. Der Hype um die Einführung des iPhones im Jahr 2007 verhalf dem Smartphone zum Durchbruch. Neben diesen Highlights waren vor allem die sinkenden Preise mitentscheidend für die rasch steigenden Kundenzuwächse.

Mehr Fakten und Hintergrundwissen rund um die mobile Entwicklung hat die Telekom online zusammengestellt.

Quelle: BITKOM, Deutsche Telekom



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AGEV nimmt Stellung

Keine Pflichtversicherung für Selbstständige

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales prüft im Rahmen seines Projektes "Rentendialog" auch die Versicherungspflicht für Selbstständige, um potenzieller Altersarmut vorzubeugen. Gut gemeint, aber teuflisch im Detail.

Die AGEV hat daher diese Stellungnahme an die Beteiligten geschickt und veröffentlicht.



Politik antwortet

GEZ-Novelle

Im Interesse ihrer Mitglieder hat die AGEV auf die Nachteile des 15. Rundfunk-änderungsstaatsvertrags aufmerksam gemacht und die Politiker haben geantwortet. Weiterlesen



Vom Vordenker zum Nachdenken

Ressourceneffizienz vervielfachen!

Die größte technische Innovationsgeschichte war die industrielle Revolution: In 150 Jahren wurde die Arbeitsproduktivität etwa verzwanzigfacht. Das hat uns riesigen Wohlstand gebracht, allerdings auch Überkonsum stimuliert.

Das heutige Problem heißt Klimastabilisierung und Ressourcenschonung. Die Antwort darauf könnte heißen: Verzwanzigfachung der Ressourcenproduktivität, mittelfristig vielleicht eine Verfünffachung.

Das kriegen wir aber nur hin, wenn wir von der industriellen Revolution lernen: die Verzwanzigfachung der Arbeitsproduktivität wäre undenkbar gewesen, wenn die Stundenlöhne nicht etwa im gleichen Umfang gestiegen wären. Ressourcen aber wurden 200 Jahre lang immer billiger. Wenn wir Energie und andere Ressourcen jedes Jahr um gerade so viel Prozent teurer machen, wie ihre Produktivität im Vorjahr gestiegen ist, erreichen wir in ca. 40 Jahren die Verfünffachung und in 100 Jahren vielleicht die Verzwanzigfachung. Praktisch alle heute sichtbaren Umwelt- und Klimaprobleme wären gelöst!

Ein Zwischenruf von Professor Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker



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