Insgesamt wird das Ministerium die fünf Cluster-Gewinner mit bis zu 200 Millionen Euro fördern. Neben dem Software-Cluster erhalten das Münchner Biotech-Cluster m4, das Medical Valley bei Nürnberg, MicroTEC Südwest in Baden-Württemberg sowie das EffizienzCluster LogistikRuhr in Nordrhein-Westfalen und Hessen eine Förderung.
Der Software-Cluster umfasst die Region um die Zentren Darmstadt, Kaiserslautern, Karlsruhe, Saarbrücken und Walldorf. In der Region arbeiten etwa 27.000 Menschen in der IT-Branche. Sie stellt damit eines der leistungsstärksten IKT-Netzwerke dar. Ziel des Clusters ist es, die Transformation von Unternehmen zu vollständig digitalen Unternehmen zu ermöglichen. Studien prognostizieren bis zum Jahr 2030 für die Softwareindustrie 430.000 neue Arbeitsplätze in Deutschland. Weitere Ziele sind die Ausbildung von 5.000 Fachkräften in fünf Jahren, die Gründung von 30 Firmen im Kernbereich des Clusters sowie die Ansiedlung von führenden ausländischen Unternehmen. Auf der Basis aktueller Zahlen werden so mindestens 300 Millionen Euro investiert werden.
Neben dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz sind unter anderem das Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering, die IDS Scheer AG, IMC information multimedia communication AG, intelligent views GmbH, proAlpha Software AG, SAP AG, Seeburger AG, Software AG und die Technische Universität Darmstadt im Cluster vertreten.
Mehr zum Wettbewerb und zu den Kandidaten erhalten Sie auf der Webseite des BMBF sowie im Flyer über die Sieger der ersten Wettbewerbsrunde.