Kosten von Datenklau nehmen weiter zu
Die fünfte jährliche Erhebung des Ponemon Intitutes im Auftrag der PGP Corp, einem Anbieter von unternehmensweiter Datensicherheit, bestätigt den Kostenanstieg von Datendiebstählen. Danach verursacht jeder gestohlene Datensatz Kosten von durchschnittlich 204 US-Dollar. (Bildnachweis: pixelio.de, Antje Delater)Trotz eines Rückgangs der gemeldeten Verstöße von 657 Fällen im Jahr 2008 auf nun 498 in 2009, sind die durchschnittlichen Gesamtkosten pro Diebstahl auf 6,75 Millionen US-Dollar gestiegen.
Weitere zentrale Ergebnisse der Studie sind unter anderem, dass die Folgekosten eines Angriffes immer teurer werden. Der teuerste Diebstahl wurde mit 31 Millionen US-Dollar registriert, der niedrigste mit 750.000 US-Dollar.
Als Reaktion auf die zunehmenden Angriffe auf Firmensysteme verwenden 58 Prozent der befragten Unternehmen Datenverschlüsselungen. Darüber hinaus konnte mit Hilfe von Sensibilisierungsmaßnahmen von Mitarbeitern im Umgang von Daten, beispielsweise durch Schulungen, der Datenklau durch Insider gesenkt werden.
45 Unternehmen aus 15 Branchen wurden zum Zwecke der Studie befragt, die auf der Webseite www.encryptionreports.com erhältlich ist.
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Das kriegen wir aber nur hin, wenn wir von der industriellen Revolution lernen: die Verzwanzigfachung der Arbeitsproduktivität wäre undenkbar gewesen, wenn die Stundenlöhne nicht etwa im gleichen Umfang gestiegen wären. Ressourcen aber wurden 200 Jahre lang immer billiger. Wenn wir Energie und andere Ressourcen jedes Jahr um gerade so viel Prozent teurer machen, wie ihre Produktivität im Vorjahr gestiegen ist, erreichen wir in ca. 40 Jahren die Verfünffachung und in 100 Jahren vielleicht die Verzwanzigfachung. Praktisch alle heute sichtbaren Umwelt- und Klimaprobleme wären gelöst!
Ein Zwischenruf von Professor Dr. Ernst Ulrich von WeizsäckerRechner für alle Lebenslagen
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