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Cyberkriminelle attackieren Infrastruktur

Dem jährlichen Security-Report zufolge verlagern sich kriminelle Cyberattacken auf kritische Infrastrukturen. Insgesamt wurden mehr als eine Milliarden Web-Zugriffe analysiert. (Bildnachweis: pixelio.de, Kurt Michel)

Im Visier der Kriminellen sind laut Bericht besonders Pharma- und Energieunternehmen sowie staatliche Einrichtungen. Daneben sind weiterhin Kredit- und Finanzinstitutionen im Fokus der Datendiebe. Das Risiko, einem Angriff ausgesetzt zu sein, liegt in den genannten Branchen weit über den Durchschnitt.

Laut Mary Landesman von ScanSafe haben die Hacker es auf weitaus lukrativere Felder abgesehen als etwa die Kreditkartendaten von Privatpersonen. Mit dem Know-how der Infrastrukturen und dem Verkauf des geistigen Eigentums etwa an andere Regierungen lassen sich höhere Gewinne realisieren.

Im Jahr 2009 konnte eine Verdoppelung von Web-Malware-Aktivität festgestellt werden. Etwa 19 Malware-Erscheinungen wurden pro Tag und Unternehmenswebseiten registriert. 23 Prozent lassen sich auf Zero-Day-Malware zurückführen und 19 Prozent auf Trojaner. Besonders die hohe Akzeptanz von PDF-Dokumenten am Arbeitsplatz nutzen die Kriminellen aus. Die Aktivität von schädlichen PDF-Dateien nahm entsprechend zu, wobei das Risiko schädlicher Flash-Dateien gesunken ist.

Der Bericht kann auf der Unternehmensseite von ScanSafe geladen werden.

Mit Hilfe eines Simulationsspieles konnte das Think tank Bipartisan Policy Center nachweisen, dass die USA unzureichend gegen Cyberattacken gewappnet sind.

Mittels eines großflächigen und koordinierten simulierten Angriffes einer Malware auf Mobiltelefone und Computer brachten die Sicherheitsexperten wichtige Infrastrukturunternehmen, wie Fest- und Mobilfunkbetreiber, sowie Energieversorger zum Erliegen, indem sie vorhandene Sicherheitslücken ausnutzten. In der Realität könnte eine solche Attacke einen flächendeckenden Ausfall der Energieversorgung sowie der Telekommunikationsnetze zur Folge haben.

Mehr Informationen zum Cyberangriff auf die Infrastruktur der USA finden Sie hier.



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AGEV magazin online

AGEV-Magazin 6/2010

 

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AGEV-Workshop

"Marken und Patente als Schutzrechte"

Dieser hoch spannende AGEV-Workshop fand am 5.7. ab 19.00 Uhr in Köln statt. Zahlreiche Mitglieder diskutierten engagiert unter der Leitung des Kölner Patentanwaltes Dirk Hübsch über die Fallstricke, vor allem aber über die unternehmerischen Möglichkeiten des europäischen Patentrechts und seiner Ableger.

Weitere Informationen zum Thema und zur Veranstaltung stellen wir im Mitgliederbereich zur Verfügung.

Hier finden Sie die Infos zum Workshop!

 



Erfolgsperspektive Deutschland

Heiße Luft und Klimawandel

Die Erfolgsperspektive Deutschland ist eine Internetinitiative, die mithilfe zahlreicher Statements und Anregungen deutscher Politiker und Verbände Wege zu neuem Denken und innovativen Lösungen aufzeigen will.

Auch die AGEV bringt sich dort mit ihrem Standpunkt zur Stellung der Informations- und Kommunikationstechnologie in Zeiten des Klimawandels ein und präsentiert einen einfachen und viel versprechenden Ansatz, diesen wirksam zu bekämpfen. Lesen Sie hier:  Erfolgsperspektive-Deutschland.de



Tu Gutes und rede drüber

In Deutschland gibt es über 60.000.000 nicht mehr genutzte Handys. Jedes von ihnen verfügt über 32 g Edelmetall, das recyclebar ist. Eine von vielen Sammelstellen, die die Handys diesem Zweck zuführen und obendrein noch mengenabhängig für ökologische Ziele spendet, ist die Telekom mit ihren Geschäftsstellen.



Das Zitat

Wohlstand heißt nicht, viel zu haben, sondern wenig zu benötigen.

Meinhard Miegel

 



Das Wichtigste vorm Letzten

„Wer glaubt, dass exponentielles Wachstum für immer weitergehen kann in einer endlichen Welt, ist entweder ein Verrückter oder ein Ökonom.“

Kenneth Ewart Boulding



Das Letzte

Obama sagt Klimapolitik ab

Die Monate März, April und Mai 2010 waren weltweit jeweils die heißesten seit Beginn der Aufzeichnungen vor 131 Jahren.

Quelle: GA Bonn, 31. Juli 2010




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