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22.02.2010

Cyberkriminelle attackieren Infrastruktur

Dem jährlichen Security-Report zufolge verlagern sich kriminelle Cyberattacken auf kritische Infrastrukturen. Insgesamt wurden mehr als eine Milliarden Web-Zugriffe analysiert. (Bildnachweis: pixelio.de, Kurt Michel)

Im Visier der Kriminellen sind laut Bericht besonders Pharma- und Energieunternehmen sowie staatliche Einrichtungen. Daneben sind weiterhin Kredit- und Finanzinstitutionen im Fokus der Datendiebe. Das Risiko, einem Angriff ausgesetzt zu sein, liegt in den genannten Branchen weit über den Durchschnitt.

Laut Mary Landesman von ScanSafe haben die Hacker es auf weitaus lukrativere Felder abgesehen als etwa die Kreditkartendaten von Privatpersonen. Mit dem Know-how der Infrastrukturen und dem Verkauf des geistigen Eigentums etwa an andere Regierungen lassen sich höhere Gewinne realisieren.

Im Jahr 2009 konnte eine Verdoppelung von Web-Malware-Aktivität festgestellt werden. Etwa 19 Malware-Erscheinungen wurden pro Tag und Unternehmenswebseiten registriert. 23 Prozent lassen sich auf Zero-Day-Malware zurückführen und 19 Prozent auf Trojaner. Besonders die hohe Akzeptanz von PDF-Dokumenten am Arbeitsplatz nutzen die Kriminellen aus. Die Aktivität von schädlichen PDF-Dateien nahm entsprechend zu, wobei das Risiko schädlicher Flash-Dateien gesunken ist.

Der Bericht kann auf der Unternehmensseite von ScanSafe geladen werden.

Mit Hilfe eines Simulationsspieles konnte das Think tank Bipartisan Policy Center nachweisen, dass die USA unzureichend gegen Cyberattacken gewappnet sind.

Mittels eines großflächigen und koordinierten simulierten Angriffes einer Malware auf Mobiltelefone und Computer brachten die Sicherheitsexperten wichtige Infrastrukturunternehmen, wie Fest- und Mobilfunkbetreiber, sowie Energieversorger zum Erliegen, indem sie vorhandene Sicherheitslücken ausnutzten. In der Realität könnte eine solche Attacke einen flächendeckenden Ausfall der Energieversorgung sowie der Telekommunikationsnetze zur Folge haben.

Mehr Informationen zum Cyberangriff auf die Infrastruktur der USA finden Sie hier.



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AGEV nimmt Stellung I

Keine Pflichtversicherung für Selbstständige

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales prüft im Rahmen seines Projektes "Rentendialog" auch die Versicherungspflicht für Selbstständige, um potenzieller Altersarmut vorzubeugen. Gut gemeint, aber teuflisch im Detail.

Die AGEV hat daher diese Stellungnahme an die Beteiligten geschickt und veröffentlicht.



AGEV nimmt Stellung II

GEZ-Novelle

Die Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks wird neu geregelt und das bisherige gerätebezogene Abrechnungsmodell auf eine nutzerbezogene Finanzierung umgestellt.

Nach Auffassung der AGEV dürfen kleine Unternehmen in Zukunft nicht stärker belastet werden als bisher und die Administration muss eher einfacher werden. Daher haben wir in der letzten Woche den politischen Gremien eine Stellungnahme übersandt.



Politik antwortet

GEZ-Novelle

Im Interesse ihrer Mitglieder hat die AGEV auf die Nachteile des 15. Rundfunk-änderungsstaatsvertrags aufmerksam gemacht und die Politiker haben geantwortet. Weiterlesen



Vom Vordenker zum Nachdenken

Ressourceneffizienz vervielfachen!

Die größte technische Innovationsgeschichte war die industrielle Revolution: In 150 Jahren wurde die Arbeitsproduktivität etwa verzwanzigfacht. Das hat uns riesigen Wohlstand gebracht, allerdings auch Überkonsum stimuliert.

Das heutige Problem heißt Klimastabilisierung und Ressourcenschonung. Die Antwort darauf könnte heißen: Verzwanzigfachung der Ressourcenproduktivität, mittelfristig vielleicht eine Verfünffachung.

Das kriegen wir aber nur hin, wenn wir von der industriellen Revolution lernen: die Verzwanzigfachung der Arbeitsproduktivität wäre undenkbar gewesen, wenn die Stundenlöhne nicht etwa im gleichen Umfang gestiegen wären. Ressourcen aber wurden 200 Jahre lang immer billiger. Wenn wir Energie und andere Ressourcen jedes Jahr um gerade so viel Prozent teurer machen, wie ihre Produktivität im Vorjahr gestiegen ist, erreichen wir in ca. 40 Jahren die Verfünffachung und in 100 Jahren vielleicht die Verzwanzigfachung. Praktisch alle heute sichtbaren Umwelt- und Klimaprobleme wären gelöst!

Ein Zwischenruf von Professor Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker


Unser Surf-Tipp

Rechner für alle Lebenslagen

Die Seite zinsen-berechnen.de bietet eine Fülle von mächtigen kleinen Rechenprogrammen, die für Kredit- und Rendite-berechnungen aller Art Hilfestellung leisten. Die umfangreiche Werbung nervt etwas, aber abgesehen davon eine sehr nützliche Seite, die für den vielen Unsinn im Netz entschädigt.

 




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