Zur Startseite
 
  • Startseite
  • IT & Telekommunikation
  • Politik
  • Praxis
  • Recht
  • Tipps & Termine
 
  • Der Verband
  • Die Initiativen
  • Die Interviews
  • Die Projekte
 
  • Mitgliederbereich
 
 
  • LogIn

    Mitgliedsnummer

    oder E-Mail


    Passwort




    Registrieren lassen
    Passwort vergessen
 
  • Mitglied werden
 
  • Newsletter bestellen
  • Presse
  • Kontakt
  • Impressum
 
Telefon:+49 228 98375-9
E-Mail:info[AT SIGN]agev[DOT]de





Seite drucken | Seite weiterempfehlen | zu Favoriten hinzufügen | Downloads | Sitemap
 
12.12.2011

GEZ: Politiker antworten der AGEV

Die Umstellung der Rundfunkgebühren auf ein gerechtes und geräteunabhängiges Modell ist der Politik bisher nicht gelungen. Im Interesse ihrer Mitglieder hat die AGEV auf die Nachteile für Unternehmen aufmerksam gemacht, die der 15. Rundfunkänderungsstaatsvertrag verursacht, und die Politiker haben geantwortet. (Bildnachweis: iStockphoto)

In der Abkehr vom bisherigen geräteabhängigen Modell sind sich die Landtagsabgeordneten einig, in deren Umsetzung jedoch nicht:

Die FDP-Fraktion im Niedersächsischen Landtag fordert eine allgemeine Medienabgabe, konnte sich aber damit nicht durchsetzen: „Wir hatten vorgeschlagen, die Rundfunkgebühr und damit die Gerätekoppelung durch eine allgemeine Medienabgabe zu ersetzen. Diese Medienabgabe sollte von jedem erwachsenen Bürger mit eigenem Einkommen getragen werden und muss den Finanzbedarf des öffentlich-rechtlichen Rundfunks voll abdecken“, so Christian Dürr, FDP-Fraktionsvorsitzender. Dennoch hat die Fraktion dem Änderungsvertrag zugestimmt, da das neue Modell eine gerechtere Gebührenerhebung mit weniger Bürokratie verspricht. „Hinzu kommt, dass die erfolgte Abflachung im Verlauf der Beitragsstaffelung bei Betriebsstätten, die die FDP-Fraktionen im Lauf der Verhandlungen durchsetzen konnten, nach meinem Dafürhalten die besondere Situation von Klein- und Kleinstunternehmen stärker berücksichtigt, da nunmehr 90 Prozent aller Betriebsstätten nur einen Beitrag von einem Drittel oder höchstens einem Rundfunkbeitrag zahlen“, erklärt Dürr.

„Wie jeder Staatsvertrag ist auch der Rundfunkfinanzierungsstaatsvertrag ein Kompromiss, denn er kann nur im Konsens aller 16 Länder beschlossen werden – und nicht jede Landesregierung denkt so wirtschaftsfreundlich wie die Bayerische Staatsregierung“, verdeutlicht Georg Schmid, Vorsitzender der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag. „Die nun ausgehandelte Regelung ist ein hart erkämpfter Kompromiss, leider ist kein weiterer Spielraum für eine noch wirtschaftsfreundlichere Lösung vorhanden. Für CSU-Fraktion und Bayerische Staatsregierung ist es jedoch ein großes Anliegen, die Regelungen des Staatsvertrages zeitnah kritisch zu überprüfen und ggf. nachzusteuern. Daher wurde auf unser Betreiben hin in einer Protokollerklärung festgelegt, dass die Auswirkungen der Neuordnung evaluiert werden müssen, insbesondere die Entwicklung der Erträge aus dem Rundfunkbeitrag sowie die jeweiligen Anteile der privaten Haushalte, der Privatwirtschaft und der öffentlichen Hand am Gesamtertrag. Dabei werden auch die Notwendigkeit und Ausgewogenheit der Anknüpfungstatbestände, darunter die Beitragspflicht für Kraftfahrzeuge, geprüft. Dies haben wir auch im Landtag in einer Entschließung zum Staatsvertrag nochmals unterstrichen.“

Jutta Widmann, Landtagsabgeordnete im Bayerischen Landtag für die Freien Wähler teilt die Meinung von Schmid nicht gänzlich: „Die geplante Umstellung der Rundfunkgebühr von einer geräteabhängigen Abgabe auf eine Haushaltsabgabe, wie sie aktuell für 2013 angestrebt wird, ist aus Sicht der Freien Wähler Landtagsfraktion grundsätzlich begrüßenswert. Gleichzeitig sind wir der Meinung, dass trotz der erneuten Änderungen am Rundfunkänderungsstaatsvertrag, wie sie im Oktober von den Ministerpräsidenten der Länder vereinbart wurden, weiterhin Nachbesserungsbedarf besteht. Die Freien Wähler lehnen eine Mehrbelastung der Wirtschaft durch die neue Form der Rundfunkgebühr strikt ab. Aus unserer Sicht ist eine erneute Überarbeitung des nichtprivaten Bereichs im Staatsvertrag notwendig. Die erneuten Änderungen führen zu einer deutlichen Mehrbelastung mittlerer und größerer Unternehmen, problematisch ist zudem die zusätzliche Berechnung aller Kfz und Hotel- und Gästezimmer sowie die Betriebsstättenregelung. Wir lehnen daher die Neuregelung in der jetzigen Form ab.“

Die AGEV wird die Umsetzung des neuen Gebührenmodells weiter kritisch begleiten und seine Mitglieder informieren.



Weitere Artikel zum Thema "Politik"
  • Wirtschaft fordert deutsch-französische EU-Vision
  • Vorschläge zum Bürokratieabbau
  • Zugriff auf Telekommunikationsdaten erleichtert
  • Leichtere Finanzierung
  • Unsicherheit per Gesetz
AGEV magazin online


Diesmal unter anderem:

  - Virenschutz für 
    mobile Geräte
  - Bilanzerleichterung für 
    Kleinstunternehmen
  - Einladung zur elften 
    Mitgliederversammlung

weitere Informationen:  Download Magazin


Für AGEV-Mitglieder

Mobilfunkangebot

Die Telekom bietet für AGEV-Mitglieder in einer bis zum 21.5. begrenzten Aktion einen "Rundum-Sorglos-Tarif" inklusive Smartphone für 38 € an. Alle Einzelheiten dazu finden Sie hier.

 



Wettbewerb Deutscher Nachhaltigkeitspreis

 

Auch 2013 unterstützt die AGEV wieder den Wettbewerb zum Deutschen Nachhaltigkeitspreis. Er läuft noch bis zum 15.05.2013. Bewerben Sie sich um den
Nachhaltigkeitspreis!



Newsletter "DienstAGEV"

Für alle, die die AGEV-
Themen näher kennenlernen und überhaupt immer auf dem Laufenden sein wollen:

Jeden Dienstag erscheint der AGEV-Newsletter, den Sie hier bestellen können.



AGEV nimmt Stellung

Keine Pflichtversicherung für Selbstständige

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales prüft im Rahmen seines Projektes "Rentendialog" auch die Versicherungspflicht für Selbstständige, um potenzieller Altersarmut vorzubeugen. Gut gemeint, aber teuflisch im Detail.

Die AGEV hat daher diese Stellungnahme an die Beteiligten geschickt und veröffentlicht.



Politik antwortet

GEZ-Novelle

Im Interesse ihrer Mitglieder hat die AGEV auf die Nachteile des 15. Rundfunk-änderungsstaatsvertrags aufmerksam gemacht und die Politiker haben geantwortet. Weiterlesen



Vom Vordenker zum Nachdenken

Ressourceneffizienz vervielfachen!

Die größte technische Innovationsgeschichte war die industrielle Revolution: In 150 Jahren wurde die Arbeitsproduktivität etwa verzwanzigfacht. Das hat uns riesigen Wohlstand gebracht, allerdings auch Überkonsum stimuliert.

Das heutige Problem heißt Klimastabilisierung und Ressourcenschonung. Die Antwort darauf könnte heißen: Verzwanzigfachung der Ressourcenproduktivität, mittelfristig vielleicht eine Verfünffachung.

Das kriegen wir aber nur hin, wenn wir von der industriellen Revolution lernen: die Verzwanzigfachung der Arbeitsproduktivität wäre undenkbar gewesen, wenn die Stundenlöhne nicht etwa im gleichen Umfang gestiegen wären. Ressourcen aber wurden 200 Jahre lang immer billiger. Wenn wir Energie und andere Ressourcen jedes Jahr um gerade so viel Prozent teurer machen, wie ihre Produktivität im Vorjahr gestiegen ist, erreichen wir in ca. 40 Jahren die Verfünffachung und in 100 Jahren vielleicht die Verzwanzigfachung. Praktisch alle heute sichtbaren Umwelt- und Klimaprobleme wären gelöst!

Ein Zwischenruf von Professor Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker



AGEV e.V. | Bonner Talweg 55 | 53113 Bonn | Telefon: +49-228 98375-9 | E-Mail: info[AT SIGN]agev[DOT]de Copyright 2006 - 2013. All rights reserved