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Bürokratiekosten belasten die Wirtschaft mit über 47 Milliarden Euro

Die Informationspflicht der Unternehmen gegenüber deutschen und europäischen Behörden beläuft sich auf 47,66 Milliarden Euro. Durch Bürokratieabbau sollen die Belastungen für Unternehmer weiter gesenkt werden. (Bildnachweis: pixelio.de, Claudia Hautumm)

Die aktuellen Zahlen stammen aus der Unterrichtung des Bundestages zum Stand des Bürokratieabbaus durch die Bundesregierung. Demnach verteilen sich die Kosten mit 25,1 Milliarden Euro auf die europäische Bürokratie und mit 22,5 Milliarden Euro auf die nationale Ebene. Somit überschreiten die Kosten der europäischen Informationspflicht die der inländischen. Um die Kosten effektiv zu senken, koordiniert Eckart von Klaeden die Bemühungen des Bürokratieabbaus seitens der Bundesregierung. Auf europäischer Ebene ist Edmund Stoiber, Leiter der EU-Arbeitsgruppe zum Bürokratieabbau, mit der Aufgabe betraut.

Ziel der Regierungen ist es, bis Ende 2011 eine Netto-Entlastung von 25 Prozent zum Vergleichsjahr 2006 zu realisieren. Bis Ende 2009 wurden bereits durch den Abbau der Informationspflicht etwa 6,6 Milliarden Euro eingespart. National wurden 292 Maßnahmen zur Senkung der Bürokratiekosten verwirklicht. Auf EU-Ebene sind bisher 48 Entlastungsvorschläge angenommen worden, weitere 18 befinden sich derzeit in  Beratungsphase.

Ein Beispiel für den Bürokratieabbau ist die Einführung des elektronischen Meldeverfahrens für Entgelte, ELENA. Allein durch diese Maßnahme sollen Einsparungen von 82 Millionen Euro erzielt werden.

Weitere Vorschläge Stoibers zur Entlastung des Mittelstandes durch Bürokratieabbau lösen derzeit Kontroversen aus. Laut Handelsblatt sollen Mittelständler zukünftig nicht mehr verpflichtet sein, einen Jahresabschluss zu veröffentlichen. Die Einsparpotenziale seien laut Experten gering, zudem könnten Unternehmer in einen Kreditengpass geraten, da der Jahresabschluss die Basis für eine Bonitätsprüfung bildet.

Die Unterrichtung des Bundestages kann als PDF-Dokument eingesehen werden. Weitere Informationen zur Arbeitsgruppe Bürokratieabbau erhalten Sie auf den Seiten der Europäischen Kommission.

Weitere Quelle: Handelsblatt



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AGEV-Magazin 6/2010

 

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AGEV-Workshop

"Marken und Patente als Schutzrechte"

Dieser hoch spannende AGEV-Workshop fand am 5.7. ab 19.00 Uhr in Köln statt. Zahlreiche Mitglieder diskutierten engagiert unter der Leitung des Kölner Patentanwaltes Dirk Hübsch über die Fallstricke, vor allem aber über die unternehmerischen Möglichkeiten des europäischen Patentrechts und seiner Ableger.

Weitere Informationen zum Thema und zur Veranstaltung stellen wir im Mitgliederbereich zur Verfügung.

Hier finden Sie die Infos zum Workshop!

 



Erfolgsperspektive Deutschland

Heiße Luft und Klimawandel

Die Erfolgsperspektive Deutschland ist eine Internetinitiative, die mithilfe zahlreicher Statements und Anregungen deutscher Politiker und Verbände Wege zu neuem Denken und innovativen Lösungen aufzeigen will.

Auch die AGEV bringt sich dort mit ihrem Standpunkt zur Stellung der Informations- und Kommunikationstechnologie in Zeiten des Klimawandels ein und präsentiert einen einfachen und viel versprechenden Ansatz, diesen wirksam zu bekämpfen. Lesen Sie hier:  Erfolgsperspektive-Deutschland.de



Tu Gutes und rede drüber

In Deutschland gibt es über 60.000.000 nicht mehr genutzte Handys. Jedes von ihnen verfügt über 32 g Edelmetall, das recyclebar ist. Eine von vielen Sammelstellen, die die Handys diesem Zweck zuführen und obendrein noch mengenabhängig für ökologische Ziele spendet, ist die Telekom mit ihren Geschäftsstellen.



Das Zitat

Wohlstand heißt nicht, viel zu haben, sondern wenig zu benötigen.

Meinhard Miegel

 



Das Wichtigste vorm Letzten

„Wer glaubt, dass exponentielles Wachstum für immer weitergehen kann in einer endlichen Welt, ist entweder ein Verrückter oder ein Ökonom.“

Kenneth Ewart Boulding



Das Letzte

Obama sagt Klimapolitik ab

Die Monate März, April und Mai 2010 waren weltweit jeweils die heißesten seit Beginn der Aufzeichnungen vor 131 Jahren.

Quelle: GA Bonn, 31. Juli 2010




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