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01.02.2010

Bürokratiekosten belasten die Wirtschaft mit über 47 Milliarden Euro

Die Informationspflicht der Unternehmen gegenüber deutschen und europäischen Behörden beläuft sich auf 47,66 Milliarden Euro. Durch Bürokratieabbau sollen die Belastungen für Unternehmer weiter gesenkt werden. (Bildnachweis: pixelio.de, Claudia Hautumm)

Die aktuellen Zahlen stammen aus der Unterrichtung des Bundestages zum Stand des Bürokratieabbaus durch die Bundesregierung. Demnach verteilen sich die Kosten mit 25,1 Milliarden Euro auf die europäische Bürokratie und mit 22,5 Milliarden Euro auf die nationale Ebene. Somit überschreiten die Kosten der europäischen Informationspflicht die der inländischen. Um die Kosten effektiv zu senken, koordiniert Eckart von Klaeden die Bemühungen des Bürokratieabbaus seitens der Bundesregierung. Auf europäischer Ebene ist Edmund Stoiber, Leiter der EU-Arbeitsgruppe zum Bürokratieabbau, mit der Aufgabe betraut.

Ziel der Regierungen ist es, bis Ende 2011 eine Netto-Entlastung von 25 Prozent zum Vergleichsjahr 2006 zu realisieren. Bis Ende 2009 wurden bereits durch den Abbau der Informationspflicht etwa 6,6 Milliarden Euro eingespart. National wurden 292 Maßnahmen zur Senkung der Bürokratiekosten verwirklicht. Auf EU-Ebene sind bisher 48 Entlastungsvorschläge angenommen worden, weitere 18 befinden sich derzeit in  Beratungsphase.

Ein Beispiel für den Bürokratieabbau ist die Einführung des elektronischen Meldeverfahrens für Entgelte, ELENA. Allein durch diese Maßnahme sollen Einsparungen von 82 Millionen Euro erzielt werden.

Weitere Vorschläge Stoibers zur Entlastung des Mittelstandes durch Bürokratieabbau lösen derzeit Kontroversen aus. Laut Handelsblatt sollen Mittelständler zukünftig nicht mehr verpflichtet sein, einen Jahresabschluss zu veröffentlichen. Die Einsparpotenziale seien laut Experten gering, zudem könnten Unternehmer in einen Kreditengpass geraten, da der Jahresabschluss die Basis für eine Bonitätsprüfung bildet.

Die Unterrichtung des Bundestages kann als PDF-Dokument eingesehen werden. Weitere Informationen zur Arbeitsgruppe Bürokratieabbau erhalten Sie auf den Seiten der Europäischen Kommission.

Weitere Quelle: Handelsblatt



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AGEV nimmt Stellung I

Keine Pflichtversicherung für Selbstständige

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales prüft im Rahmen seines Projektes "Rentendialog" auch die Versicherungspflicht für Selbstständige, um potenzieller Altersarmut vorzubeugen. Gut gemeint, aber teuflisch im Detail.

Die AGEV hat daher diese Stellungnahme an die Beteiligten geschickt und veröffentlicht.



AGEV nimmt Stellung II

GEZ-Novelle

Die Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks wird neu geregelt und das bisherige gerätebezogene Abrechnungsmodell auf eine nutzerbezogene Finanzierung umgestellt.

Nach Auffassung der AGEV dürfen kleine Unternehmen in Zukunft nicht stärker belastet werden als bisher und die Administration muss eher einfacher werden. Daher haben wir in der letzten Woche den politischen Gremien eine Stellungnahme übersandt.



Politik antwortet

GEZ-Novelle

Im Interesse ihrer Mitglieder hat die AGEV auf die Nachteile des 15. Rundfunk-änderungsstaatsvertrags aufmerksam gemacht und die Politiker haben geantwortet. Weiterlesen



Vom Vordenker zum Nachdenken

Ressourceneffizienz vervielfachen!

Die größte technische Innovationsgeschichte war die industrielle Revolution: In 150 Jahren wurde die Arbeitsproduktivität etwa verzwanzigfacht. Das hat uns riesigen Wohlstand gebracht, allerdings auch Überkonsum stimuliert.

Das heutige Problem heißt Klimastabilisierung und Ressourcenschonung. Die Antwort darauf könnte heißen: Verzwanzigfachung der Ressourcenproduktivität, mittelfristig vielleicht eine Verfünffachung.

Das kriegen wir aber nur hin, wenn wir von der industriellen Revolution lernen: die Verzwanzigfachung der Arbeitsproduktivität wäre undenkbar gewesen, wenn die Stundenlöhne nicht etwa im gleichen Umfang gestiegen wären. Ressourcen aber wurden 200 Jahre lang immer billiger. Wenn wir Energie und andere Ressourcen jedes Jahr um gerade so viel Prozent teurer machen, wie ihre Produktivität im Vorjahr gestiegen ist, erreichen wir in ca. 40 Jahren die Verfünffachung und in 100 Jahren vielleicht die Verzwanzigfachung. Praktisch alle heute sichtbaren Umwelt- und Klimaprobleme wären gelöst!

Ein Zwischenruf von Professor Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker


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Die Seite zinsen-berechnen.de bietet eine Fülle von mächtigen kleinen Rechenprogrammen, die für Kredit- und Rendite-berechnungen aller Art Hilfestellung leisten. Die umfangreiche Werbung nervt etwas, aber abgesehen davon eine sehr nützliche Seite, die für den vielen Unsinn im Netz entschädigt.

 




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