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22.02.2010

Breitbandausbau gerät ins Stocken

Fördermittel des Bundes zum Breitbandausbau werden nur mäßig nachgefragt. Grund sind die bürokratischen Hürden beim Vergabeprozess der Fördergelder. Indes sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass die Umsetzung der Breitbandstrategie der Bundesregierung den Zeitplan einhalten kann. (Bildnachweis: pixelio.de, Claudia Hautumm)

Laut Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM) verzichten viele Unternehmen auf Fördermittel, da deren Beantragung kompliziert und zu aufwendig sei. Insgesamt seien im Jahr 2009 nur rund ein Fünftel der veranschlagten 25 Millionen Euro abgerufen worden.

Nach Schätzung des Branchen-Newsdienstes Portel.de werden sich die ausstehenden Fördermittel auf 131 Millionen Euro summieren.

Bereits 2009 kritisierten der Fachverband Rundfunkempfangs- und Kabelanlagen (FRK) und die Interessenvereinigung Mittelständische Wirtschaft e. V. (IMW) die Fördermethoden. Kleine und mittelständische Unternehmen würden überdies gegenüber Großunternehmen benachteiligt. Besonders müsse dies durch eine schnelle und unbürokratische Vergabe der Fördermittel an KMU geändert werden. Sonst drohten im Breitbandmarkt sowohl Chancenungleichheit als auch Monopolbildung im ländlichen Raum.

Den genauen Wortlaut der Forderung nach einer Änderung der Vergaberichtlinien für den Breitbandausbau des VATM können Sie hier nachlesen. Die gemeinsame Erklärung für von FRK und IMW kann hier eingesehen werden. Informationen zum Thema finden Sie auch auf dem Newsportal zum Breitbandausbau in Deutschland.



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AGEV nimmt Stellung I

Keine Pflichtversicherung für Selbstständige

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales prüft im Rahmen seines Projektes "Rentendialog" auch die Versicherungspflicht für Selbstständige, um potenzieller Altersarmut vorzubeugen. Gut gemeint, aber teuflisch im Detail.

Die AGEV hat daher diese Stellungnahme an die Beteiligten geschickt und veröffentlicht.



AGEV nimmt Stellung II

GEZ-Novelle

Die Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks wird neu geregelt und das bisherige gerätebezogene Abrechnungsmodell auf eine nutzerbezogene Finanzierung umgestellt.

Nach Auffassung der AGEV dürfen kleine Unternehmen in Zukunft nicht stärker belastet werden als bisher und die Administration muss eher einfacher werden. Daher haben wir in der letzten Woche den politischen Gremien eine Stellungnahme übersandt.



Politik antwortet

GEZ-Novelle

Im Interesse ihrer Mitglieder hat die AGEV auf die Nachteile des 15. Rundfunk-änderungsstaatsvertrags aufmerksam gemacht und die Politiker haben geantwortet. Weiterlesen



Vom Vordenker zum Nachdenken

Ressourceneffizienz vervielfachen!

Die größte technische Innovationsgeschichte war die industrielle Revolution: In 150 Jahren wurde die Arbeitsproduktivität etwa verzwanzigfacht. Das hat uns riesigen Wohlstand gebracht, allerdings auch Überkonsum stimuliert.

Das heutige Problem heißt Klimastabilisierung und Ressourcenschonung. Die Antwort darauf könnte heißen: Verzwanzigfachung der Ressourcenproduktivität, mittelfristig vielleicht eine Verfünffachung.

Das kriegen wir aber nur hin, wenn wir von der industriellen Revolution lernen: die Verzwanzigfachung der Arbeitsproduktivität wäre undenkbar gewesen, wenn die Stundenlöhne nicht etwa im gleichen Umfang gestiegen wären. Ressourcen aber wurden 200 Jahre lang immer billiger. Wenn wir Energie und andere Ressourcen jedes Jahr um gerade so viel Prozent teurer machen, wie ihre Produktivität im Vorjahr gestiegen ist, erreichen wir in ca. 40 Jahren die Verfünffachung und in 100 Jahren vielleicht die Verzwanzigfachung. Praktisch alle heute sichtbaren Umwelt- und Klimaprobleme wären gelöst!

Ein Zwischenruf von Professor Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker


Unser Surf-Tipp

Rechner für alle Lebenslagen

Die Seite zinsen-berechnen.de bietet eine Fülle von mächtigen kleinen Rechenprogrammen, die für Kredit- und Rendite-berechnungen aller Art Hilfestellung leisten. Die umfangreiche Werbung nervt etwas, aber abgesehen davon eine sehr nützliche Seite, die für den vielen Unsinn im Netz entschädigt.

 




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