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02.07.2012

Top-5 der häufigsten Bugs im Online-Shop

Online-Shop-Besitzer sollten regelmäßig alle Funktionen der Webseite prüfen. Bugs, also funktionelle Fehler, schleichen sich von Zeit zu Zeit ein; sie sorgen für Ärger und vertreiben die Kunden. Mit crowdsourced Softwaretesting hat testCloud nun die fünf häufigsten Bugs bei Online-Shops ausfindig gemacht. (Bildnachweis: pixelio.de, Klaus Jacob)

Über 10.000 Bugs spürte testCloud auf. Dabei stellte sich heraus, dass die meisten Probleme beim Online-Bezahlprozess und beim Bestellvorgang auftreten. „Der erste Einkauf entscheidet über Wohl oder Weh einer Kundenbeziehung – das gilt auch für Webshops. Wenn Kunden beim Online-Shopping bis hin zum Abbruch behindert werden, kehren sie meist nie wieder zurück. Stammkunden sind toleranter – aber auch hier besteht die Gefahr, den Kunden an die Konkurrenz zu verlieren“, erklärt Thomas Grüderich, Mitgründer von testCloud.de. Folgende fünf Aspekte des Shops sollten Besitzer regelmäßig prüfen:

1. Sicherheit
Zu den häufigsten Bugs zählen Sicherheitslücken im IT-System. Personenbezogene Daten wie Adresse und Kontodaten können so von Dritten ausgespäht werden und zu rechtlichen und finanziellen Problemen führen.

2. Bestellprozess
Unübersichtliche Produktinformationen, Fehler bei dem Befüllen des Warenkorbs, Probleme mit der Kreditkartenzahlung oder das zeitraubende Erstellen eines überflüssigen Kundenkontos sind nur einige wenige Erscheinungen, die vom Kunden in Kauf genommen werden müssen, um das gewünschte Produkt zu bestellen. Nicht selten führen diese zum dauerhaften Kundenverlust. Reduzieren Sie den Bestellprozess auf das Nötigste.

3. Webseiten-Abbruch oder Überschreiten des Zeitfensters
Ein weiterer Grund für den Verlust von Kunden sind unerwartete Webseiten-Abbrüche. Die Produktauswahl und der Bestellvorgang nehmen häufig viel Zeit in Anspruch, wird der Kunde dabei unterbrochen, wiederholt er die Schritte nicht unbedingt.

4. Lange Ladezeiten
Baut sich eine Webseite nur sehr langsam auf, ist der Kunde ebenfalls verloren. Denn statt zu warten, surft der Kunde bereits die Webseite der Konkurrenz an. Die Ladezeit einer Webseite kann kostenlos online geprüft werden, unter: www.speedoftheweb.org/start.jsf

5. Grafische Fehler
Grafische Darstellungsfehler oder das Fehlen von Produktabbildungen ist ein weiteres häufig auftretendes Problem von Online-Shops. Da beim Surfen im Internet primär der Seh-Sinn genutzt wird, ist die grafische Darstellung umso wichtiger.

Weitere Informationen rund um den Shop im Internet erhalten Sie beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Tipps und Tricks für einen erfolgreichen Shop finden Sie zudem hier.

Tipp: Die besten Online-Shops
ECC Handel, ein Forschungsinstitut im Bereich E-Commerce, hat in einer Studie sieben Erfolgsfaktoren im Online-Handel untersucht. Die besten drei Shops in der Kategorie Computer und Consumer stellen die Forscher vor und zeigen auf, wie die Betreiber bei den Kunden punkten. Hier geht es zu den besten Online-Shops.

Quelle: testCloud



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Vom Vordenker zum Nachdenken

Ressourceneffizienz vervielfachen!

Die größte technische Innovationsgeschichte war die industrielle Revolution: In 150 Jahren wurde die Arbeitsproduktivität etwa verzwanzigfacht. Das hat uns riesigen Wohlstand gebracht, allerdings auch Überkonsum stimuliert.

Das heutige Problem heißt Klimastabilisierung und Ressourcenschonung. Die Antwort darauf könnte heißen: Verzwanzigfachung der Ressourcenproduktivität, mittelfristig vielleicht eine Verfünffachung.

Das kriegen wir aber nur hin, wenn wir von der industriellen Revolution lernen: die Verzwanzigfachung der Arbeitsproduktivität wäre undenkbar gewesen, wenn die Stundenlöhne nicht etwa im gleichen Umfang gestiegen wären. Ressourcen aber wurden 200 Jahre lang immer billiger. Wenn wir Energie und andere Ressourcen jedes Jahr um gerade so viel Prozent teurer machen, wie ihre Produktivität im Vorjahr gestiegen ist, erreichen wir in ca. 40 Jahren die Verfünffachung und in 100 Jahren vielleicht die Verzwanzigfachung. Praktisch alle heute sichtbaren Umwelt- und Klimaprobleme wären gelöst!

Ein Zwischenruf von Professor Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker



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