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09.07.2012

Angriff aus dem sozialen Netz

Facebook und Co. sind nicht so harmlos für Unternehmen, wie es auf den ersten Blick erscheinen mag. Wie die Hochschule Augsburg in Kooperation mit dem Bayerischen Landesamt für Verfassungsschutz (BayLfV) feststellt, bedienen sich Kriminelle immer häufiger sozialer Netzwerke, um an Unternehmenswissen zu gelangen. (Bildnachweis: pixelio.de, Gerd Altmann)

Burkhard Körner, Präsident des Bayerischen Landesamts für Verfassungsschutz, mahnt Privatpersonen und Unternehmen, sich der Risiken sozialer Netzwerke bewusst zu sein: „Dem überwiegenden Teil der Angriffe im Bereich der Wirtschaftsspionage gehen heutzutage ‚Social Engineering‘-Maßnahmen voraus. Das heißt, Angreifer bedienen sich sozialer Netzwerke, um Informationen über Mitarbeiter eines bestimmten Unternehmens zu sammeln und so in einem zweiten Schritt leichter an sensible Unternehmensdaten zu gelangen.“

International steht der innovative deutsche Mittelstand im Blickpunkt von ausländischen Nachrichtendiensten. Um die Wirtschaftsunternehmen bei der Abwehr von Spionageaktivitäten zu unterstützen und zu sensibilisieren, haben Verfassungsschutz und die Hochschule eine 80-seitige Broschüre zusammengestellt. Skizziert werden die Sicherheitsprobleme der am häufigsten verwendeten Netzwerke. Der Leser findet zudem entsprechende Handlungsempfehlungen für einen besseren Schutz.

Hier können Sie die Broschüre herunterladen.

Quelle: Hochschule Augsburg



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AGEV nimmt Stellung

Keine Pflichtversicherung für Selbstständige

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales prüft im Rahmen seines Projektes "Rentendialog" auch die Versicherungspflicht für Selbstständige, um potenzieller Altersarmut vorzubeugen. Gut gemeint, aber teuflisch im Detail.

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Im Interesse ihrer Mitglieder hat die AGEV auf die Nachteile des 15. Rundfunk-änderungsstaatsvertrags aufmerksam gemacht und die Politiker haben geantwortet. Weiterlesen



Vom Vordenker zum Nachdenken

Ressourceneffizienz vervielfachen!

Die größte technische Innovationsgeschichte war die industrielle Revolution: In 150 Jahren wurde die Arbeitsproduktivität etwa verzwanzigfacht. Das hat uns riesigen Wohlstand gebracht, allerdings auch Überkonsum stimuliert.

Das heutige Problem heißt Klimastabilisierung und Ressourcenschonung. Die Antwort darauf könnte heißen: Verzwanzigfachung der Ressourcenproduktivität, mittelfristig vielleicht eine Verfünffachung.

Das kriegen wir aber nur hin, wenn wir von der industriellen Revolution lernen: die Verzwanzigfachung der Arbeitsproduktivität wäre undenkbar gewesen, wenn die Stundenlöhne nicht etwa im gleichen Umfang gestiegen wären. Ressourcen aber wurden 200 Jahre lang immer billiger. Wenn wir Energie und andere Ressourcen jedes Jahr um gerade so viel Prozent teurer machen, wie ihre Produktivität im Vorjahr gestiegen ist, erreichen wir in ca. 40 Jahren die Verfünffachung und in 100 Jahren vielleicht die Verzwanzigfachung. Praktisch alle heute sichtbaren Umwelt- und Klimaprobleme wären gelöst!

Ein Zwischenruf von Professor Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker



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