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30.07.2012

Gratis-Nachrichten-Apps mit Mängeln

Über das mobile Internet auf dem Smartphone lassen sich Kurznachrichten mittlerweile kostenlos verschicken. Computerbild hat sich die Alternativen zum bisherigen SMS-Dienst genauer angesehen und musste jedoch einige gravierende Mängel feststellen: Sicherheitslücken sowie Schlupflöcher in den AGBs und beim Datenschutz. (Bildnachweis: pixelio.de, Gerd Altmann)

Um Nachrichten kostenfrei zu versenden, müssen grundsätzlich Sender und Empfänger die gleiche App verwenden und über eine Internet-Flatrate verfügen. Der Test-Sieger „MySMS Remote“ und der „Apple iMessage“ können alternativ auch kostenpflichtige SMS an jedes Mobiltelefon versenden. Eine Ausnahme bildet der „Yuilop Messenger“, der über ein kompliziertes Bonus-System kostenfreie Nachrichten an alle Empfänger ermöglicht, unabhängig davon, ob diese die App nutzen oder nicht.

Eklatante Sicherheitsmängel stellten die Tester von Computerbild ausgerechnet beim beliebten „Whatsapp Messenger“ fest: Wird WLAN zur Übersendung genutzt, können andere Smartphone-Besitzer mit einer Lausch-App mitlesen. Da der Anbieter des Messengers bereits seit April das Sicherheitsproblem kennt und bisher nichts unternommen habe, erhielt die App die Note „mangelhaft“. Kritisch beurteilen die Tester ebenfalls die AGBs und die Datenschutzklauseln: Fast alle Anbieter räumen sich das Recht ein, Nutzerdaten zu speichern, weiterzugeben oder für Werbung zu nutzen. Beispielsweise lädt Whatsapp das komplette Adressbuch vom Mobiltelefon ohne weitere Angaben zu dessen Nutzung.

Positiv bewerten die Experten, dass alle versendeten Testnachrichten innerhalb von zwei Sekunden beim Empfänger ankamen.

Der ausführliche Testbericht ist in der aktuellen Ausgabe von Computerbild erschienen.

Quelle: Computerbild



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Das kriegen wir aber nur hin, wenn wir von der industriellen Revolution lernen: die Verzwanzigfachung der Arbeitsproduktivität wäre undenkbar gewesen, wenn die Stundenlöhne nicht etwa im gleichen Umfang gestiegen wären. Ressourcen aber wurden 200 Jahre lang immer billiger. Wenn wir Energie und andere Ressourcen jedes Jahr um gerade so viel Prozent teurer machen, wie ihre Produktivität im Vorjahr gestiegen ist, erreichen wir in ca. 40 Jahren die Verfünffachung und in 100 Jahren vielleicht die Verzwanzigfachung. Praktisch alle heute sichtbaren Umwelt- und Klimaprobleme wären gelöst!

Ein Zwischenruf von Professor Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker



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