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16.01.2012

Immer wichtiger: Mitarbeiterbindung

Die aktuelle Untersuchung der Unternehmensberatung Ernst & Young belegt das steigende Interesse des deutschen Mittelstands am Thema Mitarbeiterbindung. Die Arbeitslosenzahlen sinken, die Bevölkerung wird älter und talentierte Nachwuchskräfte werden Mangelware. Arbeitgeber müssen also neue Wege gehen, bewährte Maßnahmen fortsetzen und sich auf neue einlassen. (Bildnachweis: pixelio.de, Peter Schenk)

In der Unternehmensführung und den Büros der Personaler hält die Erkenntnis Einzug, dass Mitarbeiterbindung wichtiger ist als neue zu rekrutieren. 45 Prozent der befragten mittelständischen Unternehmen gaben an, dass Neueinstellungen nur das fünfwichtigste Thema der Personalabteilung sei.

„Mittelständische Unternehmen werden noch härter vom demografischen Wandel getroffen als die großen Konzerne, da sie über weniger finanzielle und personelle Ressourcen verfügen, mit denen sie Gegenmaßnahmen in die Wege leiten können,“ sagt Jens Maßmann, Managing Partner Performance & Reward bei Ernst & Young.

Was können mittelständische Unternehmen tun, um talentierte Fachkräfte zu sichern? 27 Prozent der Umfrageteilnehmer planen Gehaltserhöhungen, um Mitarbeiter stärker an ihr Unternehmen zu binden. Bei der Suche setzten die Unternehmer auf alte Strategien, indem sie Schüler und Studenten frühzeitig für sich gewinnen. Noch vernachlässigen sie die Suche nach engagierten Mitarbeitern unter den Gruppen Frauen, Migranten und ältere Menschen. Die Möglichkeit der Suche nach geeigneten Bewerbern im Ausland wird bisher kaum wahrgenommen.

Ein neuer Weg im Kampf gegen den Mangel kann eine Kooperation sein. Netzwerke von Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen können gemeinsam Wettbewerbsnachteile gegenüber Großunternehmen aufheben: „Eine solche Kooperation ist gerade für mittelständische Unternehmen ideal, um in punkto Mitarbeiterbindung und -gewinnung im Wettbewerb mit den großen Konzernen mithalten zu können“, so Maßmann.

Wie die Umfrage zeigt, setzten junge Unternehmen auf Diensthandy und Firmenwagen, um Anreize zu setzen. Andere nicht materielle Anreize gewinnen an Bedeutung und sind bei Mitarbeitern beliebt, wie die Einführung von flexiblen Arbeitszeiten. Eine Liste der besten zehn Tipps zur Mitarbeiterbindung bietet Klaus Schuster, Berater und Management-Coach, online.

Die gesamte Studie „Talent Management im Mittelstand – mit innovativen Strategien gegen den Fachkräftemangel“ können Sie hier (pdf) herunterladen.

Quelle: Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft



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AGEV nimmt Stellung I

Keine Pflichtversicherung für Selbstständige

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales prüft im Rahmen seines Projektes "Rentendialog" auch die Versicherungspflicht für Selbstständige, um potenzieller Altersarmut vorzubeugen. Gut gemeint, aber teuflisch im Detail.

Die AGEV hat daher diese Stellungnahme an die Beteiligten geschickt und veröffentlicht.



AGEV nimmt Stellung II

GEZ-Novelle

Die Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks wird neu geregelt und das bisherige gerätebezogene Abrechnungsmodell auf eine nutzerbezogene Finanzierung umgestellt.

Nach Auffassung der AGEV dürfen kleine Unternehmen in Zukunft nicht stärker belastet werden als bisher und die Administration muss eher einfacher werden. Daher haben wir in der letzten Woche den politischen Gremien eine Stellungnahme übersandt.



Politik antwortet

GEZ-Novelle

Im Interesse ihrer Mitglieder hat die AGEV auf die Nachteile des 15. Rundfunk-änderungsstaatsvertrags aufmerksam gemacht und die Politiker haben geantwortet. Weiterlesen



Vom Vordenker zum Nachdenken

Ressourceneffizienz vervielfachen!

Die größte technische Innovationsgeschichte war die industrielle Revolution: In 150 Jahren wurde die Arbeitsproduktivität etwa verzwanzigfacht. Das hat uns riesigen Wohlstand gebracht, allerdings auch Überkonsum stimuliert.

Das heutige Problem heißt Klimastabilisierung und Ressourcenschonung. Die Antwort darauf könnte heißen: Verzwanzigfachung der Ressourcenproduktivität, mittelfristig vielleicht eine Verfünffachung.

Das kriegen wir aber nur hin, wenn wir von der industriellen Revolution lernen: die Verzwanzigfachung der Arbeitsproduktivität wäre undenkbar gewesen, wenn die Stundenlöhne nicht etwa im gleichen Umfang gestiegen wären. Ressourcen aber wurden 200 Jahre lang immer billiger. Wenn wir Energie und andere Ressourcen jedes Jahr um gerade so viel Prozent teurer machen, wie ihre Produktivität im Vorjahr gestiegen ist, erreichen wir in ca. 40 Jahren die Verfünffachung und in 100 Jahren vielleicht die Verzwanzigfachung. Praktisch alle heute sichtbaren Umwelt- und Klimaprobleme wären gelöst!

Ein Zwischenruf von Professor Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker


Unser Surf-Tipp

Rechner für alle Lebenslagen

Die Seite zinsen-berechnen.de bietet eine Fülle von mächtigen kleinen Rechenprogrammen, die für Kredit- und Rendite-berechnungen aller Art Hilfestellung leisten. Die umfangreiche Werbung nervt etwas, aber abgesehen davon eine sehr nützliche Seite, die für den vielen Unsinn im Netz entschädigt.

 




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