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23.01.2012

Die Gefahr sitzt im Büro

Bei 20 Prozent der europäischen Unternehmen gelten Mitarbeiter als die größte Gefahrenquelle für einen Datenverlust oder Diebstahl. Sie stufen das Risiko höher ein als die Wahrscheinlichkeit eines Datenverlustes durch Kriminelle. Eine Studie bestätigt die hohe Beteiligung von Mitarbeitern am Datenverlust. Klare Regeln helfen Unternehmen, sich vor einem Verlust zu schützen. (Bildnachweis: pixelio.de, Marko Greitschus)

„Beim Informationsmanagement sind Menschen häufig das schwächste Glied in der Kette“, sagt Florian Kastl, International Director of Security, Safety and Business Continuity bei Iron Mountain. „Informationen stellen das Herzstück jedes Unternehmens dar. Deshalb sind strenge Kontrollen unabdingbar, um das Risiko von Datenverlusten durch das Personal zu senken oder gar zu vermeiden. Dadurch können Unternehmen ihre Mitarbeiter, ihr Geschäft, ihre Kunden und ihre Reputation schützen.“

Folgendes empfiehlt der Experte, um das Risiko von internen Datenverlusten zu senken:

1. Überblick über alle Informationen
Alle Daten im Unternehmen müssen identifiziert und priorisiert werden.

2. Verbindliche interne Prozesse
Interne Kontrollmechanismen und Verstoßregeln für sensible Daten reduzieren das Risiko eines Verlustes. Dazu lassen sich unterschiedliche Ebenen definieren, Zugangsrechte beschränken.

3. Klare Prozesse im Personalbereich
Bei Personalwechsel, Neueinstellungen oder bei der Kündigung sollte man verhindern, dass Informationen und Daten mit dem Angestellten wechseln oder verlorengehen.

4. Geschäftliche Änderungen im Blick
Bei geschäftlichen Veränderungen sollten Unternehmer die gesetzlichen Anforderungen überprüfen und sicherstellen, dass diese eingehalten werden.

Quelle: Iron Mountain



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AGEV nimmt Stellung I

Keine Pflichtversicherung für Selbstständige

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales prüft im Rahmen seines Projektes "Rentendialog" auch die Versicherungspflicht für Selbstständige, um potenzieller Altersarmut vorzubeugen. Gut gemeint, aber teuflisch im Detail.

Die AGEV hat daher diese Stellungnahme an die Beteiligten geschickt und veröffentlicht.



AGEV nimmt Stellung II

GEZ-Novelle

Die Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks wird neu geregelt und das bisherige gerätebezogene Abrechnungsmodell auf eine nutzerbezogene Finanzierung umgestellt.

Nach Auffassung der AGEV dürfen kleine Unternehmen in Zukunft nicht stärker belastet werden als bisher und die Administration muss eher einfacher werden. Daher haben wir in der letzten Woche den politischen Gremien eine Stellungnahme übersandt.



Politik antwortet

GEZ-Novelle

Im Interesse ihrer Mitglieder hat die AGEV auf die Nachteile des 15. Rundfunk-änderungsstaatsvertrags aufmerksam gemacht und die Politiker haben geantwortet. Weiterlesen



Vom Vordenker zum Nachdenken

Ressourceneffizienz vervielfachen!

Die größte technische Innovationsgeschichte war die industrielle Revolution: In 150 Jahren wurde die Arbeitsproduktivität etwa verzwanzigfacht. Das hat uns riesigen Wohlstand gebracht, allerdings auch Überkonsum stimuliert.

Das heutige Problem heißt Klimastabilisierung und Ressourcenschonung. Die Antwort darauf könnte heißen: Verzwanzigfachung der Ressourcenproduktivität, mittelfristig vielleicht eine Verfünffachung.

Das kriegen wir aber nur hin, wenn wir von der industriellen Revolution lernen: die Verzwanzigfachung der Arbeitsproduktivität wäre undenkbar gewesen, wenn die Stundenlöhne nicht etwa im gleichen Umfang gestiegen wären. Ressourcen aber wurden 200 Jahre lang immer billiger. Wenn wir Energie und andere Ressourcen jedes Jahr um gerade so viel Prozent teurer machen, wie ihre Produktivität im Vorjahr gestiegen ist, erreichen wir in ca. 40 Jahren die Verfünffachung und in 100 Jahren vielleicht die Verzwanzigfachung. Praktisch alle heute sichtbaren Umwelt- und Klimaprobleme wären gelöst!

Ein Zwischenruf von Professor Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker


Unser Surf-Tipp

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Die Seite zinsen-berechnen.de bietet eine Fülle von mächtigen kleinen Rechenprogrammen, die für Kredit- und Rendite-berechnungen aller Art Hilfestellung leisten. Die umfangreiche Werbung nervt etwas, aber abgesehen davon eine sehr nützliche Seite, die für den vielen Unsinn im Netz entschädigt.

 




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