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01.03.2010

Suchmaschinenoptimierung für Ihren Online-Shop

Webhoster Verio hat acht Grundregeln für Betreiber von Online-Shops zusammengestellt, damit der eigene Online-Shop noch schneller gefunden wird. (Bildnachweis: pixelio.de, S. Hainz)

1. Domain

Grundvoraussetzung für den Start mit einem Online-Shop ist eine eigene Domain. Beim Einsatz mehrerer Domainnamen sollte eine Weiterleitung auf den Shop immer mit dem HTTP-Code 301 erfolgen und beispielsweise nicht mit Javascript oder Meta-Refresh. Nur so ist sichergestellt, dass Suchmaschinen erkennen, dass es sich hier nicht um zwei separate Seiten handelt.

2. Keywords

Die zur Angebotspalette des Shops passenden Keywords sollten nach Möglichkeit gleichmäßig über die Seite verteilt sein. Dabei ist es ideal, wenn einzelne Seiten auf maximal zwei bis drei verschiedene Schlüsselwörter ausgerichtet sind, die dann auch rund zwei bis drei Prozent des gesamten Seitentextes entsprechen. An welcher Stelle sich der gesuchte Begriff auf den Inhaltsseiten befindet, ist dabei nicht von Bedeutung.

3. Sitemap.xml

Bei der Wahl des Hosting-Partners sollte man darauf achten, dass das Erstellen einer XML-Sitemap möglich ist. Diese sollte auch beispielsweise an Google einfach übertragen werden können. Dies stellt sicher, dass alle Seiten bekannt sind und regelmäßig indexiert werden – mehr als 6 Ebenen sollten jedoch keinesfalls verwendet werden, denn mehr analysiert eine Suchmaschine nicht.

4. Tags und Überschriften

Es gibt innerhalb einer HTML-Website bestimmte Tags, die zwar bei einer Browser-Verwendung nicht dargestellt, aber von Suchmaschinen gelesen werden. Da er beispielsweise für Google die wichtigste Informationsquelle für die Frage „Worum geht es in diesem Shop“ ist, sollte der Title-Tag konstant mit Produkt- und Shopnamen gefüllt sein. Bei der Auswahl des Shop-Hosters ist darauf zu achten, dass dies automatisch erfolgt. Der Title-Tag hat idealerweise maximal 65 Zeichen (inklusive Leerzeichen), da der Rest von Google nicht gelesen wird. Es ist zudem sinnvoll, hier auch den Hersteller des jeweiligen Produktes zu nennen.

Auch auf die H-Tags, die Kennzeichnung von Überschriften, sollte geachtet werden. Hier müssen sich Produktnamen ebenso wie -attribute finden, um wichtige Suchbegriffe an für die Suchmaschinen-Analyse relevanten Stellen zu platzieren. Der H1-Tag (Headline) enthält dabei idealerweise den Produktnamen, für Breadcrumbs, den zum Beispiel für Google sehr wichtigen, auf der Seite angezeigten Navigationsverlauf, könnte der H3-Tag eingesetzt werden.

Bei den Meta-Tags hat vor allem die Meta Description Suchmaschinenrelevanz – ideal geeignet für eine Produkt-Kurzbeschreibung, die sich dann zum Beispiel unter dem Suchergebnis bei Google findet. Das Meta-Tag Keyword hingegen wird von Suchmaschinen inzwischen ignoriert.

Nicht zuletzt sollte das Alt-Attribut für Bilder möglichst automatisch mit dem Produktnamen gefüllt werden, da Suchmaschinen nur auf diese Weise registrieren, in welchem Zusammenhang die Abbildung steht.

5. Verlinkung

Von entscheidender Bedeutung sind hier die Backlinks, das heißt Links, die von anderen Seiten auf die eigene verweisen - und zwar nicht nur auf die Startseite, sondern auch direkt zu Produkten und Kategorien. Ein probates Mittel, um eine solche Verlinkung zu erzielen, ist eine Verknüpfung der eigenen Webadresse mit Produkt- und Preisvergleichsportalen oder die Platzierung in gut besuchten Foren oder Blogs, da diese aufgrund ihrer permanent wechselnden Inhalte häufig von Suchmaschinen ausgewertet werden. Eine - allerdings Kosten verursachende - Variante ist zudem die Banner-Werbung. Von einem Eintrag in so genannten Linklisten ist eher abzuraten.

Entscheidend für Links innerhalb der eigenen Seiten ist der Linktext. Das Schlüsselwort, das heißt der relevante Suchbegriff, sollte sich auch im Linktext befinden – mit „Hier klicken“ verbindet eine Suchmaschine nichts. Idealerweise sind die Links in kleinere Texte mit Nennung des Schlüsselwortes eingebettet.

Um die interne Verlinkung zu verbessern, das heißt, zusätzliche inhaltliche Vernetzungen zu realisieren, ist es auch empfehlenswert, das meistens im Shop integrierte Cross-Selling-Feature zu nutzen.

6. URL

So genannte Session-IDs sollten in der URL vermieden werden, da sie bei jedem Webseiten-Besuch neu generiert werden und damit nicht suchmaschinenfreundlich sind. Darüber hinaus gibt es zum Aufbau der URL keine Einschränkungen, sie sollte lediglich eine Gesamtlänge von maximal 100 Zeichen nicht überschreiten. Von Vorteil ist es natürlich, wenn sich im Suchergebnis eine kurze URL und keine kryptische Buchstaben-Zahlen-Kombination findet – sowohl im Hinblick auf die bessere Lesbarkeit für den Suchenden als auch auf die Auffindbarkeit durch Suchmaschinen.

7. Inhalte

Das geschriebene Wort ist nach wie vor das A und O für den Erfolg eines Online-Shops und für die Indexierung durch Suchmaschinen. Dabei muss man allerdings auf eines achten: So genannter Duplicate Content, das heißt doppelte Inhalte, sind unbedingt zu vermeiden. Bereits eine 60-prozentige Inhaltsübereinstimmung wird von Google als Duplicate Content klassifiziert und nicht indexiert. Konkret bedeutet dies: von Herstellern oder Lieferanten angebotene Originaltexte sollten auf der eigenen Website keine Verwendung finden.

Das Motto lautet auch: nicht nur Kategorien sowie Produktseiten listen und darauf achten, dass etwa dreimal pro Woche Änderungen durchgeführt werden. Der Einsatz von Blog, Forum, Newsletter (mit Archiv), Gästebuch, Produktbewertungen durch Kunden und ein FAQ-Bereich helfen dabei. Dadurch merken die Suchmaschinen, dass die Seite lebt und es sich lohnt, sie häufiger aufzusuchen.

Fehlerseiten mögen weder Suchmaschinen noch Kaufinteressenten. Ausverkaufte Produkte sollten daher nicht gelöscht werden, sondern zum Beispiel mit „Produkt nicht mehr erhältlich“ gekennzeichnet und um einen Hinweis mit Link zum Alternativprodukt ergänzt werden, dem auch die Suchmaschine folgen wird.

Nicht zu vergessen ist auch, dass beispielsweise Google Webauftritte mit schnellem Seitenaufbau besser bewertet.

8. Grundsätzliches

Die Suchmaschinenoptimierung ist generell ein komplexes Thema. Bis zu einer sichtbaren Verbesserung der Suchmaschinen-Ergebnisse können durchaus mehrere Wochen vergehen. SEO-Anbieter (Search Engine Optimisation), die ein kurzfristiges Google-Ranking an Position 1 versprechen, sind als nicht seriös einzuordnen. Auf die Umsetzung der Basis-SEO-Elemente sollte allerdings nicht verzichtet werden, denn die Optimierung der eigenen Website mit dem Ziel, „gefunden werden“, ist für den Erfolg eines Online-Shops von ausschlaggebender Bedeutung.

Quelle: VERIO - NTT Europe Online GmbH



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AGEV nimmt Stellung I

Keine Pflichtversicherung für Selbstständige

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales prüft im Rahmen seines Projektes "Rentendialog" auch die Versicherungspflicht für Selbstständige, um potenzieller Altersarmut vorzubeugen. Gut gemeint, aber teuflisch im Detail.

Die AGEV hat daher diese Stellungnahme an die Beteiligten geschickt und veröffentlicht.



AGEV nimmt Stellung II

GEZ-Novelle

Die Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks wird neu geregelt und das bisherige gerätebezogene Abrechnungsmodell auf eine nutzerbezogene Finanzierung umgestellt.

Nach Auffassung der AGEV dürfen kleine Unternehmen in Zukunft nicht stärker belastet werden als bisher und die Administration muss eher einfacher werden. Daher haben wir in der letzten Woche den politischen Gremien eine Stellungnahme übersandt.



Politik antwortet

GEZ-Novelle

Im Interesse ihrer Mitglieder hat die AGEV auf die Nachteile des 15. Rundfunk-änderungsstaatsvertrags aufmerksam gemacht und die Politiker haben geantwortet. Weiterlesen



Vom Vordenker zum Nachdenken

Ressourceneffizienz vervielfachen!

Die größte technische Innovationsgeschichte war die industrielle Revolution: In 150 Jahren wurde die Arbeitsproduktivität etwa verzwanzigfacht. Das hat uns riesigen Wohlstand gebracht, allerdings auch Überkonsum stimuliert.

Das heutige Problem heißt Klimastabilisierung und Ressourcenschonung. Die Antwort darauf könnte heißen: Verzwanzigfachung der Ressourcenproduktivität, mittelfristig vielleicht eine Verfünffachung.

Das kriegen wir aber nur hin, wenn wir von der industriellen Revolution lernen: die Verzwanzigfachung der Arbeitsproduktivität wäre undenkbar gewesen, wenn die Stundenlöhne nicht etwa im gleichen Umfang gestiegen wären. Ressourcen aber wurden 200 Jahre lang immer billiger. Wenn wir Energie und andere Ressourcen jedes Jahr um gerade so viel Prozent teurer machen, wie ihre Produktivität im Vorjahr gestiegen ist, erreichen wir in ca. 40 Jahren die Verfünffachung und in 100 Jahren vielleicht die Verzwanzigfachung. Praktisch alle heute sichtbaren Umwelt- und Klimaprobleme wären gelöst!

Ein Zwischenruf von Professor Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker


Unser Surf-Tipp

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Die Seite zinsen-berechnen.de bietet eine Fülle von mächtigen kleinen Rechenprogrammen, die für Kredit- und Rendite-berechnungen aller Art Hilfestellung leisten. Die umfangreiche Werbung nervt etwas, aber abgesehen davon eine sehr nützliche Seite, die für den vielen Unsinn im Netz entschädigt.

 




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