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02.07.2012

Bitte nicht überhitzen

Bei der aktuellen Wetterlage vermisst manch einer hochsommerliche Temperaturen, doch sollte man starke Hitzebelastungen aus gesundheitlichen Gründen meiden. Auch am Arbeitsplatz sind auf eine angenehme Raumtemperatur zu achten sowie bestehende Regelungen einzuhalten. (Bildnachweis: pixelio.de, Jens Goetzke)

Laut TÜV Rheinland sind rund zehn Prozent der Erwerbstätigen in Deutschland an ihrem Arbeitsplatz hohen Temperaturen ausgesetzt. Auch wenn die sommerlichen Temperaturen nicht die Hauptursache für eine hohe Hitzebelastung am Arbeitsplatz sind, können sie in Kombination mit anderen Wärmequellen das Arbeiten erschweren. Insbesondere in Büroräumen mit EDV-Geräten kann die Lufttemperatur im Sommer schnell ansteigen.

„Beschäftigte haben jedoch keinen direkten Rechtsanspruch auf klimatisierte Räume oder Hitzefrei“, sagt Dr. Kersten Bux, Klima-Experte der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA). Dennoch muss der Arbeitgeber seinen Pflichten nachkommen und gesundheitliche Risiken für den Arbeitnehmer möglichst vermeiden. Nach den geltenden Regeln für Arbeitsstätten hat der Arbeitgeber Sorge zu tragen, dass die Lufttemperatur in Arbeitsräumen 26 Grad Celsius nicht übersteigt. Ab einer Lufttemperatur von 30 Grad Celsius müssen aktiv Maßnahmen ergriffen werden, um den Arbeitnehmer zu schützen.

Doch soweit sollte es nicht kommen. Im Interesse des Unternehmens sollte der Arbeitgeber bereits frühzeitig aktiv werden, denn auf Dauer führt Hitzebelastung zu Konzentrationsmangel. Die Folgen: „Die Qualität der Arbeit sinkt, das Gesundheits- und Unfallrisiko steigt“, erläutert Werner Lüth, Sicherheitsingenieur und Leiter des Fachgebiets Arbeitssicherheit beim TÜV Rheinland.

Alle wichtigen Informationen zu den Pflichten des Arbeitgebers und Tipps gegen die Hitze am Arbeitsplatz hat die BAuA in einem Flyer zusammengestellt.

Quelle: TÜV Rheinland, Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin



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Das kriegen wir aber nur hin, wenn wir von der industriellen Revolution lernen: die Verzwanzigfachung der Arbeitsproduktivität wäre undenkbar gewesen, wenn die Stundenlöhne nicht etwa im gleichen Umfang gestiegen wären. Ressourcen aber wurden 200 Jahre lang immer billiger. Wenn wir Energie und andere Ressourcen jedes Jahr um gerade so viel Prozent teurer machen, wie ihre Produktivität im Vorjahr gestiegen ist, erreichen wir in ca. 40 Jahren die Verfünffachung und in 100 Jahren vielleicht die Verzwanzigfachung. Praktisch alle heute sichtbaren Umwelt- und Klimaprobleme wären gelöst!

Ein Zwischenruf von Professor Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker



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