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16.07.2012

Nah am EU-Abgeordneten

Die Mitglieder des Europäischen Parlaments haben großen Einfluss auf die europäische Gesetzgebung und damit auf das Leben jedes einzelnen Bürgers in Europa. Alle fünf Jahre werden die Vertreter von den EU-Bürgern gewählt, doch darüber hinaus wissen die Wenigsten etwas über ihren Abgeordneten. Erstmals zeigt eine Online-Plattform nun an, was die 754 Abgeordneten bewegt. (Bildnachweis: pixelio.de, Monika Albert)

Scholz & Friends und das Europäische Parlament haben ein Online-Tool entwickelt, über das die offiziellen Nachrichten des Parlaments und die persönlichen Beiträge der Abgeordneten angezeigt werden können. Das funktioniert, weil die meisten Fraktionen und Abgeordneten über die sozialen Netzwerke in Kontakt mit den Bürgern stehen. Einträge auf Blogs, Facebook, Twitter, YouTube und RSS-Feeds erfasst die Plattform unter den Namen „EP Newshub“.

Zur besseren Übersicht lassen sich die Meldungen nach Sprache, Thema und Absender filtern. Auch aktuelle Trends lassen sich über die Funktion „meist diskutierte Themen“ schnell erfassen.

Dominik Thesing, Geschäftsführer von Scholz & Friends Agenda: „Instrumente wie das Newshub helfen, komplexe politische Diskussionsprozesse zu verstehen und bauen damit, vor allem in schwierigen Zeiten, Glaubwürdigkeit und Vertrauen in der Bevölkerung auf.“

Die Plattform ist unter www.epnewshub.eu erreichbar. Weitere Informationen zum EU-Parlament finden Sie auch unter www.europarl.de.

Quelle: Scholz & Friends



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AGEV nimmt Stellung

Keine Pflichtversicherung für Selbstständige

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales prüft im Rahmen seines Projektes "Rentendialog" auch die Versicherungspflicht für Selbstständige, um potenzieller Altersarmut vorzubeugen. Gut gemeint, aber teuflisch im Detail.

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Politik antwortet

GEZ-Novelle

Im Interesse ihrer Mitglieder hat die AGEV auf die Nachteile des 15. Rundfunk-änderungsstaatsvertrags aufmerksam gemacht und die Politiker haben geantwortet. Weiterlesen



Vom Vordenker zum Nachdenken

Ressourceneffizienz vervielfachen!

Die größte technische Innovationsgeschichte war die industrielle Revolution: In 150 Jahren wurde die Arbeitsproduktivität etwa verzwanzigfacht. Das hat uns riesigen Wohlstand gebracht, allerdings auch Überkonsum stimuliert.

Das heutige Problem heißt Klimastabilisierung und Ressourcenschonung. Die Antwort darauf könnte heißen: Verzwanzigfachung der Ressourcenproduktivität, mittelfristig vielleicht eine Verfünffachung.

Das kriegen wir aber nur hin, wenn wir von der industriellen Revolution lernen: die Verzwanzigfachung der Arbeitsproduktivität wäre undenkbar gewesen, wenn die Stundenlöhne nicht etwa im gleichen Umfang gestiegen wären. Ressourcen aber wurden 200 Jahre lang immer billiger. Wenn wir Energie und andere Ressourcen jedes Jahr um gerade so viel Prozent teurer machen, wie ihre Produktivität im Vorjahr gestiegen ist, erreichen wir in ca. 40 Jahren die Verfünffachung und in 100 Jahren vielleicht die Verzwanzigfachung. Praktisch alle heute sichtbaren Umwelt- und Klimaprobleme wären gelöst!

Ein Zwischenruf von Professor Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker



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