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12.03.2012

4-GB-Apps ab sofort möglich

Bisher waren Apps für Android auf die Größe von 50 MB beschränkt. Diese Begrenzung fällt nun zugunsten qualitativ anspruchsvoller 3D-Anwendungen weg. Laut Android-Entwickler-Blog wird es aber keine 4-GB-Datei geben, die App wird vielmehr in mehrere Teile zerlegt. (Bildnachweis: iStockphoto)

Die Begrenzung des Gesamtvolumens wurde zwar erhöht, die Größe der Kerndatei, der APK (Application Package File), ist aber weiterhin auf maximal 50 MB begrenzt. Diese kann in zwei Stufen um jeweils 2 GB erweitert werden.

Aus Sicherheitsgründen wird dem Nutzer die Gesamtgröße vor dem Herunterladen und Installieren angezeigt. Die neuesten Gerätemodelle können die Kerndatei und die dazugehörigen Erweiterungen automatisch herunterladen. Bei den älteren Geräten beginnt der Download der weiteren Teile mit dem ersten Start der Anwendung.

Für Entwickler bietet das Android-Team Beispielcodes und weitere Hilfen online an.

Quelle: Android Developers Blog



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AGEV nimmt Stellung

Keine Pflichtversicherung für Selbstständige

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales prüft im Rahmen seines Projektes "Rentendialog" auch die Versicherungspflicht für Selbstständige, um potenzieller Altersarmut vorzubeugen. Gut gemeint, aber teuflisch im Detail.

Die AGEV hat daher diese Stellungnahme an die Beteiligten geschickt und veröffentlicht.



Politik antwortet

GEZ-Novelle

Im Interesse ihrer Mitglieder hat die AGEV auf die Nachteile des 15. Rundfunk-änderungsstaatsvertrags aufmerksam gemacht und die Politiker haben geantwortet. Weiterlesen



Vom Vordenker zum Nachdenken

Ressourceneffizienz vervielfachen!

Die größte technische Innovationsgeschichte war die industrielle Revolution: In 150 Jahren wurde die Arbeitsproduktivität etwa verzwanzigfacht. Das hat uns riesigen Wohlstand gebracht, allerdings auch Überkonsum stimuliert.

Das heutige Problem heißt Klimastabilisierung und Ressourcenschonung. Die Antwort darauf könnte heißen: Verzwanzigfachung der Ressourcenproduktivität, mittelfristig vielleicht eine Verfünffachung.

Das kriegen wir aber nur hin, wenn wir von der industriellen Revolution lernen: die Verzwanzigfachung der Arbeitsproduktivität wäre undenkbar gewesen, wenn die Stundenlöhne nicht etwa im gleichen Umfang gestiegen wären. Ressourcen aber wurden 200 Jahre lang immer billiger. Wenn wir Energie und andere Ressourcen jedes Jahr um gerade so viel Prozent teurer machen, wie ihre Produktivität im Vorjahr gestiegen ist, erreichen wir in ca. 40 Jahren die Verfünffachung und in 100 Jahren vielleicht die Verzwanzigfachung. Praktisch alle heute sichtbaren Umwelt- und Klimaprobleme wären gelöst!

Ein Zwischenruf von Professor Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker



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