Sorgloser Umgang mit IT-Berechtigungen schafft Sicherheitsrisiken
Die schlechte Datenqualität in mittelständischen Unternehmen und deren Betrachtung durch die „rosa Brille“ sorgt nicht nur für Sicherheitsrisiken, sondern auch für unnötige Kosten und mangelnde Transparenz. (Bildnachweis: pixelio.de, Rainer Sturm)Laut einer Umfrage unter hundert Vorständen und Geschäftsführern aus unterschiedlichen Branchen seien mehr als die Hälfte der mittelständischen Unternehmen in der Lage, lückenlos die innerhalb des Unternehmens vergebenen Benutzerkonten einer bestimmten Person zuzuordnen. Obgleich diese Meinung nur von einem Fünftel der Befragten vertreten wird, glaubten dies immerhin 23 Prozent, zwischen einem Viertel und der Hälfte der Unternehmen, 35 Prozent trauen die Zuordnung aller Konten 10 bis 15 Prozent zu.
Peter Weierich, Unternehmenssprecher der Völcker Informatik, welche die Studie in Auftrag gegeben hatte, sieht das Resultat äußerst kritisch: "Dieses Ergebnis geht vollkommen an der Realität vorbei." Bei der Untersuchung von siebzig Unternehmen gelang es lediglich zweien, die Konten lückenlos zuzuordnen. Die mangelnde Datenqualität könne nicht nur erhebliche Sicherheitslücken, sondern auch mangelnde Transparenz und erhöhte Kosten durch unnötige Lizenzen zur Folge haben.
Gründe für die mangelnde Datenqualität sehen die Befragten in Versäumnissen in der Personalabteilung, indem Veränderungen nicht an die IT-Abteilung weitergegeben werden, aber auch darin, dass zu viele Prozesse nach wie vor manuell vorgenommen werden müssten, wodurch die Fehlerquote erhöht würde.
Weitere Auskünfte über die Studie "Quo vadis Identity Management" erhalten Sie bei Völcker Informatik.
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