Mitglieder-Bereich | Newsletter

Arbeitgebervereinigung für Unternehmen
aus dem Bereich EDV und Kommunikationstechnologie e. V.

"Wie Sie Ihr Unternehmen kinderleicht mit der eigenen Website ruinieren"

Nicht, dass AGEV-Mitglieder und regional ansässige Unternehmer einen Hang zur Selbstzerstörung hätten, aber „Wie Sie Ihr Unternehmen kinderleicht mit der eigenen Website ruinieren?“ füllte den Großen Saal der IHK fast bis auf den letzten Platz. Der AGEV-Unternehmertreff, der in guter Tradition gemeinsam mit der IHK Bonn/Rhein-Sieg ausgerichtet wurde, verfolgte das Ziel, über die Gefahren von Angriffen auf die Unternehmenswebsite zu informieren und wirksame Maßnahmen dagegen zu entwickeln. Noch vor drei Jahren gab es dieses Interesse allenfalls bei einigen Sicherheitsspezialisten in den Unternehmen, die wiederum große Schwierigkeiten hatten, selbst gehört zu werden.

IT-Sicherheitsexperte Peter Pröll arbeitete geschickt die Top 10 der Angriffsziele auf der Website heraus, vom unsicheren Passwort über die Social Media, von der riskanten Nutzung öffentlicher Datennetze oder des Hotel-Wlan auf der Dienstreise bis hin zum fahrlässig agierenden Mitarbeiter oder dem nicht zertifizierten Dienstleister.

Schockierend ist die Professionalität der Angreifer, die gemäß analoger Agententradition „Schläferviren“ in die Website einschleusen, dann monatelang abwarten, bis auch das letzte Backup infiziert ist und erst dann die Seite korrumpieren, sodass das Unternehmen sie nur mit immensem Aufwand reparieren kann bzw. der Betrieb bis zur Konkursgefahr ausgesetzt werden muss.

Die Fragenrunde an den Experten wollte gar nicht enden, konnte aber beim abschließenden Networking fortgesetzt werden.

 

 

 
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   

Archiv Durchsuchen


informativ

AGEV-Unternehmertreff am 20. Januar 2022

"IT-Sicherheit ist Chefsache"

Melden Sie sich bitte hier an.

 


Wahlprüfsteine

Sechs Parteien haben auf die 8 Fragen der AGEV geantwortet.

CDU/CSU 
SPD
Die Grünen
FDP
Die Linke
Volt


AGEV-Mitgliederversammlung

Die 15. Mitgliederversammlung der Arbeitgebervereinigung für Unternehmen aus dem Bereich EDV und Kommunikationstechnologie e.V. (AGEV) fand am Freitag, dem 27. August 2021, in Bonn statt.

 

 


Das Ärgernis

Um den Kauf von Elektrofahrzeugen weiter anzuheizen, hat die Regierungskoalition am 3. Juni 2020 im Zuge des Konjunkturpakets zur Bekämpfung der Corona-Folgen vereinbart, den Kauf der E-Mobile noch stärker zu fördern als ohnehin schon. Zusätzlich zur bestehenden Kaufprämie („Umweltbonus“) von bis zu 3.000 Euro Steuergeld pro Elektroauto wurde eine „Innovationsprämie“ beschlossen, die den staatlichen Förderbetrag – befristet bis Ende 2021 – auf bis zu 6.000 Euro verdoppelt. In den Genuss der neuen Förderung kommen Antragsteller, deren Fahrzeug nach dem 3. Juni – also nach dem Tag nach Bekanntwerden der erhöhten Förderung – zugelassen wurde. Für die zusätzliche Subvention will der Bund insgesamt 2 Mrd. Euro Steuergeld in die Hand nehmen.

Die „Innovationsprämie“ wird allerdings auch dann ausgezahlt, wenn sie gar keine Anreizwirkung mehr entfalten kann – nämlich dann, wenn ein Kunde sein Elektrofahrzeug bereits gekauft hat, bevor er von der neuen Förderung wissen konnte (also vor dem 3. Juni), das Fahrzeug aber erst nach dem 3. Juni zugelassen wurde, weil er beispielsweise länger auf die Auslieferung des Fahrzeugs warten musste. Denn: Entscheidend für die Förderung ist nicht der Kaufzeitpunkt, sondern die Zulassung. Die beabsichtigte Anreizwirkung hat die neue Förderung im beschriebenen Fall also nicht. Sie ist in diesen Fällen lediglich ein unverhofftes Geldgeschenk für den Autokäufer – und, zu allem Überfluss, auch noch durch Staatsschulden finanziert.

Bis zum 20. August sind rund 20.000 Anträge für Fahrzeuge eingegangen , die vor dem Bekanntwerden der neuen Förderung gekauft wurden. Dies sind immerhin rund 60 Prozent aller in diesem Zeitraum gestellten Anträge. Grob überschlagen handelt es sich um eine beantragte Fördersumme von rund 50 Mio. Euro – in rund 3 Monaten. Auch wenn der Anteil der vor dem 3. Juni gekauften Autos schrittweise abnehmen wird, werden bis zum geplanten Auslaufen der erhöhten Förderung Ende 2021 insgesamt viele Millionen Euro ohne Anreizwirkung vergeben worden sein.


DienstAGEV

Newsletter "DienstAGEV"

Für alle, die die AGEV-Themen näher kennenlernen und überhaupt immer auf dem Laufenden sein wollen:

Jeden zweiten Dienstag erscheint der AGEV-Newsletter, den Sie hier bestellen können.

Zum Archiv der Editorials des Newsletters