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Arbeitgebervereinigung für Unternehmen
aus dem Bereich EDV und Kommunikationstechnologie e. V.

Workshop: Ab in die Ablage P!

am 31. August in Bonn

Digitales Dokumentenmanagement von der Rechnungserstellung über die papierlose Ablage bis zur rechtssicheren E-Mail-Archivierung gehört mit zu den am meisten diskutierten Fragen unserer Mitglieder. Das hatten wir als Aufforderung verstanden, den jüngsten Unternehmertreff zu diesem Themenkomplex zu gestalten. Bewährter Veranstaltungspartner war erneut die IHK Bonn/Rhein-Sieg, die auch die Hälfte der Teilnehmer beisteuerte.
 

AGEV-Geschäftsführer Franz J. Grömping konnte über 50 hoch interessierte Unternehmer und IT-Fachverantwortliche im überaus ansprechenden Ambiente des Tanzhauses Bonn begrüßen. IHK-Partner Heiko Oberlies wies u. a. auf die unterschiedlichen Interpretationsmöglichkeiten des Begriffs „Digitalisierung“ hin.

IT-Fachanwalt Klaus Brisch, DWF Germany Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, dämpfte in seinem anspruchsvollen Eröffnungsvortrag die Hoffnung auf triviale Lösungen. Er stellte heraus, dass die Bewertung der Umstellungsrisiken von entscheidender Bedeutung sei. Der Digitalisierungsprozess sei dann durchaus empfehlenswert und machbar, die Verantwortlichen müssten nur „wach bleiben“.

Ralf Schmitz, ecodms Aachen, räumte in einem leidenschaftlichen Plädoyer mit den Mythen auf, die sich um das digitale Dokumentenmanagement ranken, und stellte ihnen die Fakten entgegen, um den Teilnehmern die Angst vor dem Einstieg zu nehmen. Beispielhaft sei erwähnt, dass digital erhaltene Dokumente auch digital archiviert werden müssen oder dass die vorgeschriebenen Verfahrensdokumentationen einfacher umzusetzen sind, als viele befürchten. Kleinere Unternehmen kommen in der Regel mit wenigen DIN-A4 Seiten Text aus.

Mit den neuesten Erkenntnissen aus der Praxis konnte Heiko Schrörs, Grothe-IT, Neuwied, aufwarten, der Teile seines Unternehmensverbundes gerade mithilfe von ecodms zu äußerst geringen Lizenzkosten digitalisiert hat. Auch er konnte bestätigen, dass die praktische Umsetzung deutlich entspannter abläuft, als man befürchten muss. Allein die zusätzliche Portoersparnis bringt sofort eine erkleckliche Kosteneinsparung, die die Beteiligten zusätzlich motiviert und die Umstellungskosten von Beginn an amortisieren hilft. Die zahlreichen Fragen aus dem Plenum zu Schrörs‘ Praxisbericht waren erst der Einstieg in viele weitere Diskussionen beim abschließenden Get-together der AGEV- und IHK-Mitglieder. Fazit: Digitales Dokumentenmanagement lohnt – es ist einfacher, preiswerter und risikoärmer, als man denkt – nur anfangen muss man noch.


(Klaus Brisch, DWF Germany)
Ohne Scheu in den Papierkorb - die rechtlichen Rahmenbedingungen

 



(Ralf Schmitz, ecodms)
Dokumentenmanagement für alle

 

(Franz J. Grömping, AGEV e. V.; Heiko Schrörs, Grothe IT)
 

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informativ

AGEV-Mitgliederversammlung

Die AGEV-Mitgliederversammlung 2019 am 10.5.ist gelaufen. Berichte und Bilder bald hier.

 

 


Nächste VeranstaltungenMomentan sind keine Veranstaltungen geplant.

Berichte vergangener Veranstaltungen

AGEV-Politik

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil hat heute in der Rheinischen Post angekündigt, dass er gegen Ende dieses Jahres einen „Gesetzesentwurf zur Einbeziehung der Selbstständigen in das System der Alterssicherung“ vorlegen werde und dabei Andeutungen zu seinen Plänen gemacht.


Christian Solmecke, Rechtsanwalt für Medienrecht und IT-Recht, antwortet regelmäßig auf Fragestellungen rund um das Thema DSGVO und berichtet über aktuelle Entwicklungen.

Aktuell:

weitere Informationen:  Alle Neuigkeiten zur DSGVO


Da wiehert der Bürokratie-Hengst

Unsinnige Straßenbaubeiträge

In Bielefeld wurden in den vergangenen zehn Jahren durchschnittlich 1,4 Millionen Euro mit dem Straßenbaubeitrag vereinnahmt. Die jährlichen Personalkosten dafür werden mit 780.000 Euro, also 55 %, angegeben. In Essen, so die Lokalpresse, werden sogar zwei Drittel des Beitragsaufkommens für die Erhebung verwendet.

Kann eine Abgabe dann noch sinnvoll sein?

In Hamburg hingegen wurde der Straßenbaubeitrag abgeschafft, weil der bürokratische Aufwand zu hoch war. Gleiches gilt für Berlin, und das ist für die Hauptstadt überhaupt nicht selbstverständlich.

Quelle: BdST


Altersvorsorgepflicht

Der Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD sieht die Einführung einer Altersvorsorge-pflicht für Selbstständige vor, die nicht bereits pflichtversichert sind. Über die Bundesarbeits-gemeinschaft Selbstständigen-verbände (BAGSV) nimmt die AGEV an der Diskussion teil. 24 Berufs-/ Selbstständigenverbände und -initiativen tragen das Positionspapier mit.


Längst berichtet

Die AGEV hat schon vor Jahren auf die nächste globale Umweltkatastrophe aufmerksam gemacht. Die Redaktion "Mittelstandsperspektiven" berichtet am 20.2. über die deutsche Facette der Entwicklung.

Sand entwickelt sich zur Mangelware

Obwohl Deutschland von Natur aus viel Sand hat, entwickelt sich der Rohstoff langsam zur Mangelware. Der Zentralverband Deutsches Baugewerbe warnte bereits, dass es bei bestimmten Sandsorten schon jetzt Lieferengpässe gibt. Hintergrund des Sandmangels ist, dass kaum neue Abbaugruben entstehen dürfen, da die Sandvorkommen zumeist in Naturschutzgebieten liegen oder sich Anwohner gegen solche Projekte wehren. Laut des Unternehmerverbands Mineralische Baustoffe verbraucht jeder Deutsche rein rechnerisch ein Kilo Gestein pro Stunde.


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