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Startups: Neueinstellungen statt Personalabbau

Die Coronakrise trifft auch die deutsche Startup-Landschaft hart. Nichtsdestotrotz bleiben die Gründerinnen und Gründer optimistisch und schauen mit Zuversicht nach vorn, wie die 8. Ausgabe des Deutschen Startup Monitors zeigt.

Die Krise macht auch vor den Startups nicht halt: Drei von vier Startup-Unternehmen sind in ihrer Geschäftstätigkeit von der Pandemie beeinträchtigt. Um die Auswirkungen in den Griff zu bekommen, fokussiert sich die große Mehrheit der Befragten auf ihre Produktentwicklung. Nur elf Prozent wollen Personal abbauen, um Kosten zu sparen. Über 90 Prozent planen hingegen, neue Mitarbeitende einzustellen – trotz Krise. Im Schnitt wollen die Befragten in den kommenden zwölf Monaten sechs neue Mitarbeitende rekrutieren.

Nur wenige nutzen Startup-spezifische Krisen-Angebote

Gut die Hälfte der Startups (55 Prozent) hat staatliche Unterstützung zur Bewältigung der Coronakrise in Anspruch genommen. Dabei nutzten sie vor allem Corona-Soforthilfen und Kurzarbeitergeld. Auffällig ist jedoch, dass nur eine kleine Minderheit (sechs Prozent) der Jungunternehmer auf die Startup-spezifischen Unterstützungsleistungen wie die Verlängerung vorhandener Förderungen – etwa EXIST oder ein Gründerstipendium – zurückgreift.

 „Optimismus liegt in der DNA von Startups. Auch eine veritable Krise wie die Corona-Pandemie kann diese Zuversicht nicht zerstören. Die Gründerinnen und Gründer sind es gewohnt, sich schnell auf neue Situationen einzustellen – und das Beste daraus zu machen. Das würde ihnen jedoch deutlich leichter fallen, wenn die staatliche Unterstützung noch besser auf ihre spezifischen Bedürfnisse zugeschnitten wäre: Die Maßnahmenpakete der Bundesregierung zeigen noch nicht die gewünschte Wirkung“, sagt Florian Nöll, Head of Digital Ecosystems bei PwC Deutschland

Die Studie können Sie hier downloaden.


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02.12.2020 - Online -


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