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Weniger Lust auf Stöbern

Im stationären Handel wird nicht mehr so gerne gestöbert. Schon vor dem neuen Lockdown zeigte das Einkaufsverhalten der Deutschen eine neue Dynamik. Laut einer aktuellen Studie des Marktforschungsinstituts IFH Köln wird der Onlinehandel profitieren.

Der aktuelle Corona Consumer Check des IFH KÖLN analysiert das Einkaufsverhalten online und offline kurz vor dem neuen Teil-Lockdown und zeigt: Trotz ansteigender Infektionszahlen gaben die Befragten an, stationäre Geschäfte generell weiter zu besuchen. Aber: Die Lust am Stöbern im stationären Einzelhandel ging bereits vor dem Lockdown wieder stärker zurück. Diese Dynamik wird sich zukünftig auf die Frequenzen im Onlinehandel positiv auswirken – was man in einer leichten Tendenz schon in der aktuellen Erhebung sehen kann.

Besuch stationärer Geschäfte

Bis zu der Verkündigung der neuen Coronamaßnahmen war trotz bereits steigender Infektionszahlen die Skepsis vor dem Besuch stationärer Geschäfte weitaus geringer als Anfang August. Bereits Ende Oktober lässt sich jedoch ein vorsichtigeres Einkaufsverhalten erkennen als noch in den Sommermonaten. Die Befragten geben nun mehrheitlich (80 %) an, stationäre Läden für die Suche nach bestimmten Produkten aufzusuchen. Das Shoppen und Stöbern wird weniger betrieben (22 % vs. 29 % Ende August) und auch der Kauf aufgrund der Mehrwertsteuersenkung ist aktuell nur noch für neun Prozent der Konsumenten ein Anreiz.

Onlinekäufe leicht zunehmend

Bei den Verschiebungen von Offline- hin zu Onlinekäufen lassen sich im zeitlichen Vergleich interessante Dynamiken erkennen, die vor allem mit den strengeren Coronamaßnahmen, den zeitweiligen Lockerungen und der Entwicklung der Infektionszahlen zusammenhängen. So war der Zuwachs für den Onlinekanal von Käufen, die normalerweise stationär getätigt werden, kurz nach dem ersten Lockdown am höchsten. Mit dem aktuellen Lockdown Light wird diese Tendenz noch einmal zunehmen.

Mehr Informationen zum „Corona Consumer Check“ beim IFH Köln


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02.12.2020 - Online -


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