Mitglieder-Bereich | Newsletter

Arbeitgebervereinigung für Unternehmen
aus dem Bereich EDV und Kommunikationstechnologie e. V

Kleben ist nicht so schlimm

Die Komponenten von Elektrogeräten wie Smartphones und Tablets sind häufig „verklebt“. Dass sich auch diese verbundenen Komponenten recyceln lassen, belegt Apple mit dem Roboter LIAM. (Bildnachweis: pixabay.com)

Ansgar van Halteren, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Industrieverbands Klebstoffe e. V. (IVK), stört sich am Begriff „verkleben“, da er eine fehlerhafte Ausführung beschreibt. Dabei sei Kleben längst ein hochkomplexer Prozess, der die hohen Anforderungen an das Recycling erfüllt. So lassen sich beispielsweise geklebte Prozessoren innerhalb von 72 Stunden wieder lösen und durch ein neues Bauteil ersetzen. Apple beweist mit seinem Recycling-Roboter LIAM, wie ein geklebtes iPhone sich in wenigen Schritten komplett zerlegen lässt. Dabei löst er auch sämtliche Klebverbindungen, die ein modernes Smartphone zusammenhalten.

Auch verklebte Geräte bilden eine wertvolle Ressource, die dem Wirtschaftskreislauf zurückzuführen ist. Um den steigenden Rohstoffverbrauch langfristig zu decken, spricht sich van Halteren für eine Pfandpflicht für Smartphones aus. „Man sollte Elektronikgeräten Pfand auferlegen. Dann würden alle Geräte wieder eingesammelt und recycelt“, erklärte er gegenüber der Rheinischen Post.

Quelle: Rheinische Post, Industrieverband Klebstoffe e.V.


Schreiben Sie uns!
Vielen Dank für das Weiterempfehlen!

Weitere Artikel zum Thema "IT & Telekommunikation"

Archiv Durchsuchen


DienstAGEV

Newsletter "DienstAGEV"

Für alle, die die AGEV-Themen näher kennenlernen und überhaupt immer auf dem Laufenden sein wollen:

Jeden zweiten Dienstag erscheint der AGEV-Newsletter, den Sie hier bestellen können.

Zum Archiv der Editorials des Newsletters

Aktuelles

Nächste VeranstaltungenMomentan sind keine Veranstaltungen geplant.

Berichte vergangener Veranstaltungen

267

Prozent des EU-Durchschnitts erreichte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf im Jahr 2016 in Luxemburg, ausgedrückt in Kaufkraftstandards. Das zeigen Berechnungen der europäischen Statistikbehörde Eurostat. Danach folgten Österreich und Deutschland mit 126 bzw. 123 Prozent. Das niedrigste BIP pro Kopf hatten Kroatien und Bulgarien mit gerade einmal 59 bzw. 48 Prozent des EU-Durchschnitts.