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Google plant interaktive E-Mails

Die E-Mail ist immer noch das wichtigste digitale Kommunikationsmittel. Schon Ende der 1980er Jahre und damit noch vor der kommerziellen Phase des Internets begann ihre Erfolgsgeschichte. Seither hat sich die E-Mail im Kern nicht verändert – Google will das nun ändern.

Der amerikanische Internetkonzern plant mit Hilfe des Open-Source-Frameworks Accelerated Mobile Pages (AMP) elektronische Post im hauseigenen Mailprogramm „Gmail“ attraktiver zu gestalten. Mit „AMP für email“ sollen E-Mails zukünftig interaktiven Charakter gewinnen. Programmierern soll die Möglichkeit gegeben werden, Teile von Webseiten in E-Mails einzubinden. Nutzer könnten dann innerhalb der E-Mail Formulare ausfüllen, interaktive Galerien durchklicken oder – wie auf einer gewöhnlichen Internetseite – neue Fenster aufklappen und sich selbst durch die verschiedenen Ebenen der Mail navigieren. Dies würde Nutzern ermöglichen, mehrere Dinge zu erledigen, ohne die Anwendung zu wechseln. Denkbar sind etwa die Ansicht von Rezeptideen, das Buchen eines Hotelzimmers oder die Teilnahme an Umfragen.

Neue Möglichkeiten für Newsletter

Die angestrebten Veränderungen halten weitreichende Möglichkeiten für Newsletter bereit. So können diese einerseits mehr Inhalte bereitstellen, durch die sich der Nutzer je nach Interessenlage navigieren kann. Andererseits können diese Inhalte aktuell gehalten werden, da der Programmierer stets Zugriff auf die interaktiven Inhalte hat.

Gefahren für Unternehmen

Für Unternehmen indes birgt die Nutzung auch Gefahren. Einerseits gehen wichtige Seitenzugriffe verloren, wenn der Traffic fortan über die Seiten von Google läuft. Andererseits ist die korrekte Darstellung der entsprechenden E-Mails von Google abhängig. Sollte der US-Konzern sich eines Tages gegen die Fortsetzung der Technik entscheiden oder maßgebliche Änderungen vornehmen, würden AMP-basierte Mails verlorengehen.

Quelle: blog.google.de


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Prozent des EU-Durchschnitts erreichte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf im Jahr 2016 in Luxemburg, ausgedrückt in Kaufkraftstandards. Das zeigen Berechnungen der europäischen Statistikbehörde Eurostat. Danach folgten Österreich und Deutschland mit 126 bzw. 123 Prozent. Das niedrigste BIP pro Kopf hatten Kroatien und Bulgarien mit gerade einmal 59 bzw. 48 Prozent des EU-Durchschnitts.