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Arbeitgebervereinigung für Unternehmen
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YouTube verschärft Kontrolle von Video-Inhalten

Nach zuletzt negativen Schlagzeilen über unangemessene Inhalte und in diesem Zusammenhang platzierte Werbung möchte YouTube das Vertrauen von Nutzern und Werbetreibenden zurückgewinnen. Dazu wird die Zahl der Mitarbeiter erhöht, die Inhalte von Videos überprüfen.

Künftig sollen dann 10.000 Angestellte bei YouTube ausschließlich mit dem Überprüfen von kritischen Videos beschäftigt sein. Unterstützung erfahren diese dabei von neuen Algorithmen, die den Arbeitsprozess um das Fünffache schneller gestalten sollen. Schon heute filtern selbstlernende Maschinen laut Google 98 Prozent der gefährdenden Inhalte heraus.

Neben Kritik von Seiten der Nutzer sind es vor allem Werbetreibende, die ihr Unternehmen ungern mit problematischen Inhalten in Verbindung gebracht sehen möchten. Daher wird YouTube insbesondere die Videos von Kanälen kontrollieren, die Teil des Vermarktungsprogramms „Google Preferred“ für besonders erfolgreiche YouTuber sind. Alle Videos, die im Rahmen dieses Programms bisher hochgeladen worden sind, werden nachträglich überprüft. In der Zukunft eingestellte Clips durchlaufen neuerdings schon vor ihrer Veröffentlichung den Prüfprozess.

Geld verdienen durch Werbung wird schwierger

Gleichzeitig steigen die Hürden, um Teil des exklusiven Klubs werden zu können: Reichten bisher 10.000 Abrufe, muss ein Kanal nun 1.000 Abonnenten und mindestens 4.000 Stunden Wiedergabezeit innerhalb eines Jahres vorweisen. Nutzer werden so dazu verpflichtet, mehr Zeit und Arbeit in den Aufbau einer Community zu investieren, bevor sie mit ihren Videos Geld verdienen können.

Für kleinere Kanäle sinken damit die Chancen, finanziellen Profit aus ihren Aktivitäten auf YouTube zu erzielen. Die Google-Tochter selbst stärkt das Vertrauen zwischen den ganz großen YouTube-Stars und den wichtigen Werbetreibenden. In Deutschland rüstet man sich zudem für die Umsetzung der Vorgaben aus dem neuen Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG).

Quelle: youtube.googleblog.com


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