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Software erledigt Telefonate

Google stellt jährlich auf der hauseigenen Entwicklerkonferenz I/O aktuelle Innovationen vor. In diesem Jahr beeindruckt das US-Unternehmen mit Fortschritten auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz.

Google hat bereits allerhand Apps und Tools entwickelt, die das Leben erleichtern sollen. In Zukunft sollen auch lästige Telefonanrufe überflüssig werden – mit Hilfe von Google Duplex. Das Programm ist in der Lage, eigenständig einen Friseurtermin oder eine Tischreservierung im Restaurant zu vereinbaren. Dabei reagiert die menschlich anmutende Stimme authentisch auf den Gesprächspartner – zumindest in den beiden präsentierten Demonstrationen. Diese sind zwar tatsächlich beeindruckend, wurden aber auch gezielt trainiert. Bisher ist Google Duplex nur sehr begrenzt einsatzfähig. Dennoch zeigt die Vorstellung ein riesiges Potenzial auf.

Google schreibt E-Mails für Nutzer

Weiterhin wurde bekannt, dass Googles E-Mail-Programm Gmail zukünftig die Fähigkeit haben wird, Sätze des Nutzers automatisch zu vollenden. Google nennt das Smart Compose und analysiert auf Basis des Absenders, der Kalendereinträge, der Betreffzeile und möglicher weiterer Daten, was der Nutzer vermutlich schreiben möchte. Sobald dieser zu tippen beginnt, erhält er Vorschläge zur Vervollständigung.

Diskussion um ethische Fragen

Google sah sich vor allem nach der Präsentation von Duplex einer Diskussion über die ethischen Gesichtspunkte des Programms ausgesetzt. Darf man einen Computer gezielt darauf programmieren, Menschen zu täuschen? Welche Gefahren birgt eine solche Technologie? Inzwischen hat das Unternehmen reagiert und angekündigt, dass Duplex sich vor dem Gesprächspartner zu erkennen geben wird. Wie genau das passieren soll, ist indes nicht bekannt gegeben worden.

Quelle: www.heise.de

 

 


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Prozent des EU-Durchschnitts erreichte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf im Jahr 2016 in Luxemburg, ausgedrückt in Kaufkraftstandards. Das zeigen Berechnungen der europäischen Statistikbehörde Eurostat. Danach folgten Österreich und Deutschland mit 126 bzw. 123 Prozent. Das niedrigste BIP pro Kopf hatten Kroatien und Bulgarien mit gerade einmal 59 bzw. 48 Prozent des EU-Durchschnitts.