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Informatik als Pflichtfach

In der Schweiz wird Informatik ab 2022 ein Pflichtfach in allen Gymnasien sein. Folgt man den Stimmen aus Gesellschaft und Lehrerverband, sollte man sich in Deutschland daran ein Beispiel nehmen.

Informationstechnik spielt eine immer zentralere Rolle in Wirtschaft und Gesellschaft. In der Schweiz reagiert man nun darauf mit einer Besserstellung des Schulfaches Informatik. Ab dem Schuljahr 2022/2023 wird Informatik neben Wirtschaft und Recht zum Katalog der obligatorischen Fächer gehören. Bisher wird das Fach nur als nicht-obligatorisches Ergänzungsfach angeboten.

In Deutschland ist man weniger konkret

In Deutschland spricht der Koalitionsvertrag von nicht viel mehr als „digitaler Lernumgebung“. Von einer solchen Umgebung allein werden Absolventen deutscher Schulen jedoch nicht zu mündigen Bürgern einer digitalen Welt. Wilhelm Bredthauer fordert gegenüber der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung mindestens zwei Pflichtstunden Informatik für jeden Schüler schon in der Sekundarstufe I. Der Vorsitzende des Landesverbandes zur Förderung des MINT-Unterrichts in Niedersachsen betont, es gehe nicht um die Bedienung von Smartphones, sondern „um das Verstehen digitaler Abläufe“.

Gesellschaft befürwortet mehr Informatik in Schulen

Nach einer repräsentativen Umfrage des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e. V. (Bitkom), von der Heise Online berichtet, sind 61 Prozent der Deutschen ebenfalls der Meinung, Programmieren sollte allen Schülern beigebracht werden. Bevor Informatik jedoch Pflichtfach werden kann, müssen genügend Lehrkräfte gefunden werden. Auch in der Schweiz sollen bis zum Jahr 2022 300 neue Informatiklehrer eingestellt werden. Es lohnt sich also eine frühzeitige Beschäftigung mit der Frage, wie man nachwachsende Generationen auf die Herausforderungen des digitalen Zeitalters vorbereiten möchte.

Quelle: Heise Online


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