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Arbeitgebervereinigung für Unternehmen
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Hackerangriff auf 50 Millionen Facebook-Konten

Wieder und wieder ist Facebook in den Schlagzeilen. Nun gibt es erneut einen Datenschutzskandal um das amerikanische Unternehmen. Bei einem Hackerangriff wurden die Konten von 50 Millionen Nutzern geknackt. Das genaue Ausmaß des Angriffs ist bisher nicht bekannt. 

Nach einigen Datenschutzskandalen, beispielsweise um Cambridge Analytica, einer zum Teil beunruhigenden Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) und einer neuen rechtlichen Situation durch die europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) wurde bei Facebook nun das nächste Beben verursacht: Nach einem Hackerangriff gelangten womöglich die Daten von rund 50 Millionen Facebook-Nutzern in die Hände noch unbekannter Angreifer. Die Funktion zur Anzeige des eigenen Kontos aus der Sicht anderer Nutzer hatte offenbar eine Schwachstelle, die sich die Angreifer zunutze machten. Die Access Token, mithilfe derer Nutzer sich einloggen können ohne jedes Mal erneut ihre Zugangsdaten eingeben zu müssen, konnten auf diese Weise von Hackern übernommen werden. Inwieweit die Angreifer so tatsächlich Daten abgegriffen haben, ist noch unklar.

Facebook ergreift Vorsichtsmaßnahmen

Fest steht, dass der Diebstahl der Token den Angreifern vollen Zugang zu den Profilen der Betroffenen erlaubt. Die für die Sicherheitslücke verantwortliche Funktion zum Perspektivwechsel auf das eigene Konto wurde vorerst abgeschaltet. Als weitere Sicherheitsmaßnahme hat Facebook die Access Token aller 90 Millionen Nutzer, die die Funktion innerhalb des letzten Jahres genutzt haben, zurückgesetzt. Bei Heise Online wird erklärt, wie genau verschiedene Software-Lücken den Angriff möglich gemacht haben und welche weiteren Dienste – auch von Drittanbietern – betroffen sein könnten. Betroffene Nutzer müssen sich nach Angaben von Facebook zwar neu anmelden, aber nicht ihr Passwort verändern. Zudem erhalten sie eine entsprechende Benachrichtigung mit relevanten Informationen.

CSU und SPD befürworten Prüfung von Monopolstellung

Wie unter anderem das Handelsblatt berichtet, möchte die CSU eine Zerschlagung des Internetkonzerns aufgrund einer möglichen Monopolstellung prüfen lassen. Dies gab der EU-Parlamentarier Manfred Weber bekannt. Jens Zimmermann, digitalpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, unterstützte den Vorschlag im Namen seiner Fraktion. Zumindest im Hinblick auf seine Krisenkommunikation scheint der US-Konzern aber Fortschritte zu machen. So hat Facebook-Chef Mark Zuckerberg in einer rasch einberufenen Telefonkonferenz Fehler eingeräumt und betont, wie ernst man die Situation nehme. Das Ausmaß des Datendiebstahls ist laut Zuckerberg aber auch Facebook noch nicht bekannt.

Quelle: t3n.de


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AGEV-Mitgliederversammlung

Die AGEV-Mitgliederversammlung 2019 am 10.5.ist gelaufen. Berichte und Bilder bald hier.

 

 


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Berichte vergangener Veranstaltungen

AGEV-Politik

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil hat heute in der Rheinischen Post angekündigt, dass er gegen Ende dieses Jahres einen „Gesetzesentwurf zur Einbeziehung der Selbstständigen in das System der Alterssicherung“ vorlegen werde und dabei Andeutungen zu seinen Plänen gemacht.


Christian Solmecke, Rechtsanwalt für Medienrecht und IT-Recht, antwortet regelmäßig auf Fragestellungen rund um das Thema DSGVO und berichtet über aktuelle Entwicklungen.

Aktuell:

weitere Informationen:  Alle Neuigkeiten zur DSGVO


Da wiehert der Bürokratie-Hengst

Unsinnige Straßenbaubeiträge

In Bielefeld wurden in den vergangenen zehn Jahren durchschnittlich 1,4 Millionen Euro mit dem Straßenbaubeitrag vereinnahmt. Die jährlichen Personalkosten dafür werden mit 780.000 Euro, also 55 %, angegeben. In Essen, so die Lokalpresse, werden sogar zwei Drittel des Beitragsaufkommens für die Erhebung verwendet.

Kann eine Abgabe dann noch sinnvoll sein?

In Hamburg hingegen wurde der Straßenbaubeitrag abgeschafft, weil der bürokratische Aufwand zu hoch war. Gleiches gilt für Berlin, und das ist für die Hauptstadt überhaupt nicht selbstverständlich.

Quelle: BdST


Altersvorsorgepflicht

Der Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD sieht die Einführung einer Altersvorsorge-pflicht für Selbstständige vor, die nicht bereits pflichtversichert sind. Über die Bundesarbeits-gemeinschaft Selbstständigen-verbände (BAGSV) nimmt die AGEV an der Diskussion teil. 24 Berufs-/ Selbstständigenverbände und -initiativen tragen das Positionspapier mit.


Längst berichtet

Die AGEV hat schon vor Jahren auf die nächste globale Umweltkatastrophe aufmerksam gemacht. Die Redaktion "Mittelstandsperspektiven" berichtet am 20.2. über die deutsche Facette der Entwicklung.

Sand entwickelt sich zur Mangelware

Obwohl Deutschland von Natur aus viel Sand hat, entwickelt sich der Rohstoff langsam zur Mangelware. Der Zentralverband Deutsches Baugewerbe warnte bereits, dass es bei bestimmten Sandsorten schon jetzt Lieferengpässe gibt. Hintergrund des Sandmangels ist, dass kaum neue Abbaugruben entstehen dürfen, da die Sandvorkommen zumeist in Naturschutzgebieten liegen oder sich Anwohner gegen solche Projekte wehren. Laut des Unternehmerverbands Mineralische Baustoffe verbraucht jeder Deutsche rein rechnerisch ein Kilo Gestein pro Stunde.


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