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Arbeitgebervereinigung für Unternehmen
aus dem Bereich EDV und Kommunikationstechnologie e. V.

IT-Sicherheit: Arbeitnehmer schlecht geschult

Eine Umfrage im Auftrag von DEKRA hat ergeben, dass notwendige IT-Sicherheitsregeln nur in der Hälfte aller Fälle beachtet werden. 50 Prozent der Arbeitnehmer seien zudem in Hinblick auf die europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) nicht hinreichend geschult. (Bildnachweis: pixabay.com)

Im Auftrag von DEKRA hat das Meinungsforschungsinstitut Forsa eine repräsentative Umfrage unter 1005 abhängig Beschäftigten in Deutschland durchgeführt, die beruflich mit Computern zu tun haben. Die Ergebnisse zeigen, dass Mitarbeiter in deutschen Unternehmen offenbar nicht besonders sorgsam mit IT-Regeln umgehen: Lediglich 52 Prozent geben an, dass es seitens des Unternehmens Regeln zum Umgang mit Informationstechnologie gibt, auf die besondere Rücksicht genommen werden würde. In 34 Prozent der Fälle gibt es solche Regeln zwar – große Beachtung finden diese aber laut Aussage der Arbeitnehmer nicht. Zwölf Prozent kennen keinerlei Hinweise zum Umgang mit der Firmen-IT.

DSGVO für viele noch Neuland

Ebenso beunruhigend für Arbeitgeber dürften die Auskünfte der Umfrageteilnehmer zum Thema Datenschutzgrundverordnung sein. Während nur 48 Prozent der Arbeitnehmer gut oder sehr gut mit der DSGVO vertraut sind, geben die übrigen 52 Prozent an, weniger gute oder überhaupt keine entsprechenden Kenntnisse zu haben. In den meisten Fällen sind dies allerdings auch diejenigen Befragten, die von ihrem Arbeitgeber bisher zu keinem Zeitpunkt geschult worden sind. Ingo Legler, IT-Sicherheitsexperte bei DEKRA, weist daher auf das große „Sicherheitsrisiko Mensch“ hin und empfiehlt regelmäßige Schulungen. Auf der it-sa, Europas größter Messe für IT-Sicherheit vom 9. bis zum 11. Oktober 2018 in Nürnberg, stellt DEKRA umfassende Studienergebnisse und Lösungsansätze vor.

Quelle: presseportal.de


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