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Europa schlechter auf Cyber-Angriffe vorbereitet als Asien und Amerika

Nur die Hälfte (52 Prozent) der europäischen Unternehmen verfügt über eine umfassende Cyber-Sicherheitsstrategie, ist das Ergebnis der aktuellen Studie „The Global State of Information Security 2018“ des Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmens PwC.

Im Vergleich liegen die Europäer auf dem vorletzten Platz: hinter Asien, Nord- und Südamerika und vor dem Nahen Osten. Die aktuelle PwC-Studie untersucht sechs Felder zur Abwehrfähigkeit von Unternehmen. Europa landet in allen auf dem vierten Platz. Insgesamt wurden mehr als 9.500 Unternehmen analysiert, davon 2.416 in Europa.

„Es ist festzustellen, dass die Studienergebnisse insgesamt nicht zufrieden stellen können. Denn in den meisten Bereichen haben 40 bis mehr als 50 Prozent der Unternehmen pro Region keine ausreichenden Maßnahmen ergriffen. Hinsichtlich der ständig zunehmenden Gefahr von Cyber-Angriffen stellt das ein hohes Risiko für die Wettbewerbsfähigkeit der einzelnen Unternehmen und je nach Relevanz dieser auch für die jeweiligen Volkswirtschaften dar. Insgesamt bleibt aber zu konstatieren: Europa gelingt es nicht, in einem der sechs untersuchten Bereiche besser abzuschneiden als Asien und Amerika“, sagt Jörg Asma, Senior Partner und Cyber Security Leader Europe bei PwC

So haben 53 Prozent der 2.416 europäischen Unternehmen angegeben, dass sie ihre Mitarbeiter noch nicht intensiv hinsichtlich Datenschutz und Cybersicherheit trainieren würden (im Vergleich Asien: 43 Prozent und Nordamerika: 42 Prozent). Die gleiche Anzahl verfügt über keine präzise Übersicht persönlicher Daten in ihren Unternehmen. Auch hier liegen europäische Unternehmen hinter asiatischen und amerikanischen zurück: Nur 44 Prozent haben die Aussage getroffen, dass man das Sammeln, Archivieren und den Zugang zu Daten auf ein Minimum reduzieren würde. 42 Prozent lassen sich von Dritten auditieren und 44 Prozent setzen durch Dritte spezifisch definierte Compliance-Vorschriften um. Einzig der Nahe Osten belegt immer mit Abstand den letzten Platz. Dort verfügen nur 31 Prozent der Unternehmen über eine Sicherheitsstrategie und nur 19 Prozent limitieren das Datensammeln.

Hier geht es zu den detaillierten Ergebnissen der Studie


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