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Vertrauen in Datensicherheit steigt

Nach zuletzt etlichen Skandalen um weitergegebene, gestohlene oder verkaufte Daten bei Facebook, WhatsApp, Google und Co. fördert nun eine Erhebung von Bitkom Research Erstaunliches zutage: Das Vertrauen in Datensicherheit befindet sich auf einem 5-Jahres-Hoch.

Eines gleich vorneweg: Die Mehrheit der Deutschen (75 Prozent) hat das Gefühl, dass die eigenen Daten im Internet nicht sicher sind. Die Entwicklung der jährlichen Bitkom-Umfrage zur Datensicherheit ist dennoch erstaunlich. Trotz diverser Datenskandale ist das Vertrauen in die Online-Dienste von zuletzt 20 auf nun 23 Prozent gestiegen. Im Jahr 2014 – also noch vor den vielen Fehltritten der großen Internet-Firmen – glaubten gar nur 13 Prozent an Datensicherheit im Netz.

Vertrauen in Social-Media-Plattformen sinkt

Der Grund für diese gegenläufige Entwicklung liegt jedoch nicht bei sozialen Medien, Messengern oder Suchmaschinen, sondern bei E-Mail-Dienstleistern, Providern und dem Online-Handel. Während soziale Netzwerke in der Gunst der Internetnutzer von ohnehin schon schwachen 15 Prozent im Vorjahr auf zehn Prozentpunkte abrutschen, legen E-Mail-Anbieter (von 49 auf 54), Internetprovider (von 49 auf 51) und Onlineshops (von 33 auf 37) allesamt zu.

Bitkom-Präsident zieht positives Fazit

Für Internetunternehmen zeigt die repräsentative Umfrage, bei der 1.027 Internetnutzer ab 16 Jahren telefonisch befragt wurden, demnach eine überwiegend positive Entwicklung. Bitkom-Präsident Achim Berg resümiert: „Internetnutzer dürfen von Online-Diensten erwarten, dass persönliche Daten bestmöglich geschützt und gesichert sind. Die meisten Anbieter haben verstanden, dass Datensicherheit für Kunden in Deutschland herausragend wichtig ist.“

Quelle: bitkom.org


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