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Arbeitgebervereinigung für Unternehmen
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Deutsche empfinden sich als digital abgehängt

Die repräsentative Studie „The Tech Divide: Industrie und Arbeit“ hat sich mit dem Verhältnis von Einwohnern verschiedener Länder zum Thema Digitalisierung beschäftigt. Für Deutschland zeichnet die Untersuchung ein pessimistisches Bild.

Die Rückständigkeit Deutschlands in Fragen der Digitalisierung scheint auch in den Köpfen der Menschen inzwischen verankert zu sein. Eine Studie des Meinungsforschungsinstitut Ipsos im Auftrag des Vodafone Instituts ergab, dass 59 Prozent der Deutschen ihr Land als digital abgehängt empfinden. Damit liegt Deutschland bei dieser Frage vor Indien (57 Prozent) und Bulgarien (55 Prozent) auf dem traurigen ersten Rang. Inger Paus, Geschäftsführerin des Vodafone Instituts, weist auf die große Diskrepanz zwischen privatem Nutzungsverhalten der Deutschen und dem Status quo in Unternehmen und Verwaltung hin:  Deutsche nutzen rund um die Uhr ihr Smartphone, kaufen online ein oder streamen Filme - im eigenen Unternehmen, beim Arztbesuch oder im Rathaus hingegen erleben viele Menschen Deutschland noch als weitgehend analog. Digitalisierungsstrategien in Politik und Wirtschaft werden nur greifen, wenn Menschen konkrete Verbesserungen in ihrem Alltag erfahren. Weiterhin fordert Paus, dass die Menschen in Deutschland sich nicht mehr nur auf den Staat oder den Arbeitgeber verlassen, wenn es um die eigene Vorbereitung auf veränderte Arbeitsumstände geht. Das lebenslange Lernen als wichtigen Erfolgsfaktor hätten die Menschen in China oder Indien schon deutlich stärker verinnerlicht, als deutsche Arbeitnehmer.

Zugang zur gesamten Studie erhalten Sie hier.


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