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Arbeitgebervereinigung für Unternehmen
aus dem Bereich EDV und Kommunikationstechnologie e. V.

Digitale Behördengänge rückläufig

Deutsche nutzten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum digitale Verwaltungsangebote seltener. Bekannte Nutzungsbarrieren möchte die Bundeskanzlerin nun angehen.

Die Initiative D21 e. V. und die fortiss GmbH haben ein Lagebild zur Nutzung und Akzeptanz digitaler Verwaltungsangebote erstellt. Es stellte sich heraus, dass 40 Prozent der deutschen Internetuser in den vergangenen zwölf Monaten mindestens ein E-Government-Angebot nutzten. Im Vergleich zum Jahr 2012 sind dies fünf Prozent weniger. Die Gründe für die rücklaufende Nutzung sind:

  • mangelnde Bekanntheit von Online-Angeboten
  • vollständig digitale Erledigung von Anliegen häufig nicht möglich
  • geringe Freischaltungsrate der Online-Ausweisfunktion

Die Hürden zur Nutzung von digitalen Behördengängen sind der Politik seit Längerem bekannt. Fehlende gesetzliche Grundlagen und die unterschiedlichen Zuständigkeiten bei Stadt, Land und Bund behinderten ein zentrales digitales Bürgerportal. Allerdings findet ein bundesweites Benutzerkonto unter den Bürgern keine Akzeptanz: Je persönlicher und sensibler die Dokumente sind, desto geringer ist die Bereitschaft, diese zentral zu hinterlegen. Viele wünschen sich Transparenz darüber, wer Zugang zu den Daten hat sowie ein Zugriffsmanagement, um einzelne Behörden für persönliche Daten und Dokumente freizuschalten.

Bei der Generaldebatte im Deutschen Bundestag bekräftigte Bundeskanzlerin Angela Merkel den Aufbau eines digitalen Bürgerportals. Mehr als 500 Dinge sollen Bürger künftig online erledigen können. Bis 2022 sollen alle Behördengänge freigeschaltet sein.

Quelle: Bundesregierung, Initiative D21 e. V.


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