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Nach 32 Jahren: Cebit wird eingestellt

Das ehemals bedeutungsvolle „Centrum für Büroautomation, Informationstechnologie und Telekommunikation“ wird eingestellt: Die Cebit wird im kommenden Jahr nach 32 Jahren eingestellt. Zuletzt war das Interesse an der Messe deutlich zurückgegangen.

Nach 32 Jahren ist Schluss: Obwohl das Kernthema der Cebit – die Informationstechnik – immer relevanter wird, hat eine der weltweit größten Messe dieses Fachgebiets im Jahr 2018 zum letzten Mal stattgefunden. Grund für die Einstellung der Fachmesse, die seit 1986 jährlich in Hannover stattgefunden hat, sind schwindende Besucherzahlen. Kamen einst bis zu 800.000 Besucher in die niedersächsische Landeshauptstadt, waren es zuletzt nur noch 120.000. Die Gründe dafür sind wohl, so paradox das im ersten Moment klingen mag, unter anderem in der fortschreitenden Digitalisierung zu finden. Durch den Bedeutungszuwachs ihres Fachgebietes, musste die Cebit sich auch mit immer mehr Konkurrenzveranstaltungen messen.

Konkurrenz wurde größer

Zum einen haben sich Messen wie die IFA in Berlin oder die CES in Las Vegas bereits seit einiger Zeit ebenfalls Digitalisierungsfortschritten gewidmet. Andererseits bieten große Unternehmen inzwischen hauseigene Messen an. Die Deutsche Messe AG, Ausrichter der Cebit, ist erst in diesem Jahr mit einem veränderten Konzept angetreten und hat versucht, durch einen zusätzlichen Fokus auf ein Unterhaltungsprogramm und die Verlegung der Messe in den Sommer den Rückgang der Besucherzahlen aufzuhalten. Dieser Versuch ging vollends nach hinten los: Im Vergleich zum Jahr 2017 kamen 80.000 Menschen weniger nach Hannover. Dass die Veranstaltung statt an sechs Tagen in diesem Jahr nur von Montag bis Freitag andauerte, kann dabei nicht über das wohl generell mangelnde Interesse des Fachpublikums hinwegtäuschen.

Quelle: Handelsblatt


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