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Deutschland unattraktiv für Digital-Investitionen

Eine Studie zur Attraktivität von Digital-Standorten sieht Deutschland auf dem letzten von insgesamt 33 Plätzen. Demzufolge gebe der Staat Investoren keine hinreichenden Anreize.

Gemeinsam mit dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) hat die Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers (PwC) eine vergleichende Studie zu Digital-Standorten durchgeführt. Dem Standort Deutschland stellt der „Steuerliche Digitalisierungsindex 2018 ein schlechtes Zeugnis aus. Untersucht wurden die 28 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union sowie Japan, Kanada, Norwegen, die Schweiz und die USA. Im Fokus der Studie stand die Frage, wie attraktiv die jeweiligen Steuersysteme für Investitionen in digitale Geschäftsmodelle sind. Während Italien, Irland und Ungarn ihre Spitzenplätze behaupten konnten, ist Deutschland gegenüber der letzten Untersuchung vom 31. auf den 33. und damit letzten Platz abgerutscht.

Standortnachteile trotz geringerer Steuerlast

Zwar ist der durchschnittliche effektive Steuersatz für digitale Investitionen der Analyse zufolge in Deutschland leicht auf 22,2 Prozent gesunken. „Das hat angesichts des verschärften internationalen Standortwettbewerbs aber nicht gereicht, um gegenüber anderen Ländern aufzuholen - im Gegenteil, sagt Frank Schmidt von PwC. Die geringe Standortattraktivität sei zum einen auf einen Tarifsteuersatz von mehr als 31 Prozent und zum zweiten auf zu geringe Anreize von staatlicher Seite zurückzuführen. Zum Beispiel existiere bislang keine steuerliche Förderung für Investitionen in Forschung und Entwicklung.

Die ganze Studie können Sie hier herunterladen.


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