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Arbeitgebervereinigung für Unternehmen
aus dem Bereich EDV und Kommunikationstechnologie e. V.

Deutsche Städte sind nicht sehr smart

Wie smart ist die eigene Stadt? Diese Frage beantwortet eine Studie der Unternehmensberatung Haselhorst Associates. Leider lautet die Antwort für die meisten deutschen Städte: nicht sehr smart.

Geht es um das Thema Digitalisierung, gibt es aus deutscher Perspektive zurzeit selten gute Nachrichten zu vermelden. In diesen negativen Trend reiht sich nun auch eine Studie von Haselhorst Associates ein. Die Unternehmensberatung untersuchte 394 Städte mit mehr als 30.000 Einwohnern im Hinblick auf sieben „smarte Anwendungsbereiche“ und stellte einen Vergleich mit internationalen Entwicklungen an. Als smart wird eine Stadt von den Autoren definiert, wenn sie ein „datengetriebenes Konzept zur digitalen Daseinsvorsorge“ entwickelt hat und „intelligente Software-Programme mit einer neuen Hardware-Infrastruktur verknüpft“. Die smarten Anwendungsbereiche, die dabei im Fokus standen, lauten Energy & Environment, Mobility, Home, Building & Security, Health, Government, Education und Infrastructure.

Smart-City-Markt: hohes Potenzial

Die Studie prognostiziert dem Smart-City-Markt ein Marktpotenzial von 474 Milliarden Euro, jährliche Investitionen von 25 Milliarden Euro und eine durchschnittliche Wachstumsrate von zehn Prozent. Laut Jürgen Germies von Haselhorst Associates bietet sich hier demnach „ein erhebliches Potenzial für Städte zur Steigerung ihrer Standortattraktivität - und für kommunale Unternehmen zur Entwicklung neuer Geschäftsmodelle“. In Deutschland wird das Ranking derzeit von Hamburg, Köln und München angeführt. Unter den besten zehn Städten sind abgesehen von Darmstadt und Wolfsburg nur Großstädte. Erwartungsgemäß hinkt der ländliche Raum deutlich hinterher. Doch auch die deutsche Spitzengruppe schneidet im internationalen Vergleich schlecht ab: Trotz der „Digitalen Agenda für Deutschland“ von 2014 hat keine deutsche Stadt einen Vorbildcharakter für die urbane Digitalisierung der Zukunft.

Die Studie kann hier bestellt werden. Zudem hat das Magazin „Wirtschaftswoche“ Teile der Studie grafisch aufbereitet und hier veröffentlicht.


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AGEV-Mitgliederversammlung

Die AGEV-Mitgliederversammlung 2019 am 10.5.ist gelaufen. Berichte und Bilder bald hier.

 

 


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Berichte vergangener Veranstaltungen

AGEV-Politik

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil hat heute in der Rheinischen Post angekündigt, dass er gegen Ende dieses Jahres einen „Gesetzesentwurf zur Einbeziehung der Selbstständigen in das System der Alterssicherung“ vorlegen werde und dabei Andeutungen zu seinen Plänen gemacht.


Christian Solmecke, Rechtsanwalt für Medienrecht und IT-Recht, antwortet regelmäßig auf Fragestellungen rund um das Thema DSGVO und berichtet über aktuelle Entwicklungen.

Aktuell:

weitere Informationen:  Alle Neuigkeiten zur DSGVO


Da wiehert der Bürokratie-Hengst

Unsinnige Straßenbaubeiträge

In Bielefeld wurden in den vergangenen zehn Jahren durchschnittlich 1,4 Millionen Euro mit dem Straßenbaubeitrag vereinnahmt. Die jährlichen Personalkosten dafür werden mit 780.000 Euro, also 55 %, angegeben. In Essen, so die Lokalpresse, werden sogar zwei Drittel des Beitragsaufkommens für die Erhebung verwendet.

Kann eine Abgabe dann noch sinnvoll sein?

In Hamburg hingegen wurde der Straßenbaubeitrag abgeschafft, weil der bürokratische Aufwand zu hoch war. Gleiches gilt für Berlin, und das ist für die Hauptstadt überhaupt nicht selbstverständlich.

Quelle: BdST


Altersvorsorgepflicht

Der Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD sieht die Einführung einer Altersvorsorge-pflicht für Selbstständige vor, die nicht bereits pflichtversichert sind. Über die Bundesarbeits-gemeinschaft Selbstständigen-verbände (BAGSV) nimmt die AGEV an der Diskussion teil. 24 Berufs-/ Selbstständigenverbände und -initiativen tragen das Positionspapier mit.


Längst berichtet

Die AGEV hat schon vor Jahren auf die nächste globale Umweltkatastrophe aufmerksam gemacht. Die Redaktion "Mittelstandsperspektiven" berichtet am 20.2. über die deutsche Facette der Entwicklung.

Sand entwickelt sich zur Mangelware

Obwohl Deutschland von Natur aus viel Sand hat, entwickelt sich der Rohstoff langsam zur Mangelware. Der Zentralverband Deutsches Baugewerbe warnte bereits, dass es bei bestimmten Sandsorten schon jetzt Lieferengpässe gibt. Hintergrund des Sandmangels ist, dass kaum neue Abbaugruben entstehen dürfen, da die Sandvorkommen zumeist in Naturschutzgebieten liegen oder sich Anwohner gegen solche Projekte wehren. Laut des Unternehmerverbands Mineralische Baustoffe verbraucht jeder Deutsche rein rechnerisch ein Kilo Gestein pro Stunde.


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