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Bitkom fordert Recht auf elektronisches Bezahlen

In China ist das Bezahlen per Smartphone völlig normal. In Deutschland dagegen tun wir uns immer noch schwer damit. Dennoch könnte auch hierzulande der Durchbruch bevorstehen.

„Nach Google Pay sind mit dem Start von Apple Pay seit heute in Deutschland zwei internationale Player für das mobile Bezahlen auch im deutschen Markt aktiv“, sagt Julian Grigo, Bereichsleiter Digital Banking & Financial Services beim Digitalverband Bitkom. „Daneben gibt es auch bei Sparkassen und Banken eigene Initiativen. Und auch Startups und der Handel arbeiten an eigenen Lösungen. Damit gibt es immer mehr Möglichkeiten für die Kunden, mobile Bezahldienste an der Ladenkasse zu nutzen. Sicher ist deshalb: Mobiles Bezahlen wird sich auch in Deutschland Schritt für Schritt etablieren.“

Bitkom fordert elektronische Bezahlmöglichkeit in jedem Laden und Restaurant

Der Internetverband Bitkom setzt sich deshalb für eine gesetzlich garantierte Wahlfreiheit der Kunden an der Kasse ein. „Wir wollen, dass man überall mindestens eine gängige elektronische Bezahlmöglichkeit nutzen kann. Egal ob im Geschäft, Restaurant und Bar oder auch am Ticketautomaten – kurz: an jedem Point-of-Sale“, sagt Banking-Experte Grigo. Davon würden Kunden, Gastronomen, Händler und der Staat gleichermaßen profitieren.

Kontaktloses Bezahlen sei schneller als das Hantieren mit Wechselgeld und damit ein wirksames Mittel gegen Warteschlangen. Zudem bringe elektronisches Bezahlen Händlern mehr Umsatz, etwa durch den Einsatz von einfachen und komfortablen Kundenbindungsprogrammen. Zugleich könnten Händler ihre Buchhaltung direkt an die Bezahlsysteme anschließen. Da es infolge des elektronischen Bezahlens schwieriger wird, sich der Besteuerung zu entziehen, werde die Schattenwirtschaft eingeschränkt und das Steueraufkommen steigen. 

Das vollständige Positionspapier „Bitkom-Thesen zur Wahlfreiheit beim Bezahlen“ steht zum Download bereit.


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