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Arbeitgebervereinigung für Unternehmen
aus dem Bereich EDV und Kommunikationstechnologie e. V.

Bewerbungsphase beendet: 5G-Auktionen starten bald

Die Bewerbungsphase für die 5G-Auktionen ist abgelaufen. Wie die Bundesnetzagentur bekanntgab, haben sich vier Mobilfunkanbieter um die Teilnahme an der Versteigerung beworben. Welche Unternehmen zugelassen werden, steht bald fest.

In der zweiten Märzhälfte startet die Auktion für den neuen Mobilfunkstandard 5G. Wie die Bundesnetzagentur bekanntgab, haben sich vier Mobilfunkanbieter um eine Teilnahme an der Auktion beworben. Offiziell bestätigt haben ihre Absichten bisher Vodafone, Telefónica Deutschland und United Internet. Die Bewerbung der Deutschen Telekom gilt zudem als sicher. Mit United Internet aus Montabaur greift damit ein neuer Kontrahent in den Wettbewerb um die begehrten Frequenzen ein. Zusammen mit seiner Tochterfirma 1&1 Drillisch möchte der Konzern ein eigenes Mobilfunknetz in Deutschland aufbauen. Dabei wird es der Neuling aus dem Westerwald nicht leicht haben. Die Bundesnetzagentur hat die Versteigerung mit hohen Auflagen verknüpft. So müssen erfolgreiche Bieter 1000 Mobilfunkmasten errichten und bis Ende 2022 mindestens 98 Prozent aller bundesdeutschen Haushalte mit schnellem Internet versorgen. Zudem muss entlang von Autobahnen und Bahnstrecken kräftig investiert werden. Die auf der Gegenseite geforderten Entlastungen, zum Beispiel in Form von verpflichtendem Roaming, wird es hingegen nicht geben. Mit einer solchen Pflicht hätte die Bundesnetzagentur kleinere Wettbewerber unterstützen können, deren Netz sich erst im Aufbau befindet. Neun Mobilfunkanbieter und Verbände klagen vor dem Verwaltungsgericht Köln gegen die Vergaberichtlinien. Welche Bewerber letztlich zur Auktion zugelassen werden, möchte die Bundesnetzagentur nun schnell bekannt geben.

Quellen: bundesnetzagentur.de, tagesschau.de


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