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Shopping-Trends im E-Commerce

Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) hat Internetnutzer nach ihrem Shopping-Verhalten befragt. Die Ergebnisse zeigen eine steigende Bedeutung des Smartphones, die Relevanz von Online-Bewertungen sowie Skepsis gegenüber dem Lebensmittelkauf im Netz.

Eine Entscheidung zwischen dem herkömmlichen und dem digitalen Shopping möchten 80 Prozent der Deutschen nicht treffen. 56 Millionen Konsumenten kaufen online wie auch stationär ein. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage unter 1.086 Internetnutzern im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Was die Studie aber auch zeigt: Wer einen Internetzugang hat, nutzt diesen auch für Einkäufe. Die Hälfte der Befragten tut dies über das Smartphone – mit steigender Tendenz in jeder Altersgruppe. „Online Shops müssen für den mobilen Zugang und kleine Bildschirme optimiert werden, um erfolgreich Kunden ansprechen zu können“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Im nächsten Schritt sollte es darum zu gehen, auch den Einkauf per Sprachassistent einfach möglich zu machen.“ Solche Assistenten werden bisher von nur zwei Prozent der Konsumenten genutzt.

Bewertungen spielen wichtige Rolle

Die wichtigsten Faktoren für die Kaufentscheidung sind der Preis (83 Prozent), die Zahlungsmöglichkeiten (65 Prozent) und eine kostenfreie Lieferung (62 Prozent). Immer mehr Wert legen die Menschen überdies auf die Bewertungen anderer Kunden. 63 Prozent der Befragten lesen grundsätzlich vor einem Kauf die einsehbaren Bewertungen, für 53 Prozent sind sie ein entscheidendes Kriterium. „Mit transparenten und unabhängigen Bewertungen auf ihrer Homepage können Online-Shops Orientierung bieten und sich gleichzeitig positiv von anderen Onlinehändlern absetzen“, sagt Rohleder dazu.

Lebensmittel werden ungern im Internet gekauft

Ebenfalls wachsend – aber weiterhin sehr zurückhaltend – entwickelt sich der Handel mit Lebensmitteln im Internet. Gaben 2016 noch 28 Prozent der Befragten an, bereits Lebensmittel im Internet bestellt zu haben, sind es heute mit 29 Prozent nur wenig mehr. Doch: 35 Prozent können sich vorstellen, zukünftig auch Lebensmittel online einzukaufen. Dabei spielen vor allem Süßwaren oder Konserven und weniger Gemüse oder Milchprodukte eine Rolle. Rohleder sieht jedoch auch hier mehr Potenzial: „Mit zunehmender Bekanntheit und innovativen Logistiklösungen werden auch im Online-Lebensmittelhandel die Umsätze steigen“, so der Bitkom-Hauptgeschäftsführer. Entscheidend für den Erfolg auf diesem Feld seien jedoch auch andere gesellschaftliche Entwicklungen – etwa die Etablierung von Smart-Lock-Systemen, damit der Kunde für den Erhalt der Ware nicht stets zuhause sein muss.

Mehr Informationen zu der Studie finden Sie hier.


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