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Apple gegen Facebook und Google

Im Streit um den Schutz von Userdaten hat Apple jetzt ein Zeichen gesetzt und hat Facebook und Google zwischenzeitlich die Entwicklerrechte für iOS-Apps entzogen. Die beiden Unternehmen hätten laut Apple die für den hauseigenen Store geltenden Entwickler-Richtlinen verletzt, um Daten von Nutzern auszuspionieren.

Den Stein ins Rollen gebracht hatte ein Bericht des Technologieportals Techcrunch. Demnach hätte unter anderem Facebook eine fragwürdige App entwickelt. Zweck dieser App, die nicht über den offiziellen App-Store von Apple geladen werden konnte, war es, für eigene Marktstudien das gesamte Nutzerverhalten auf dem Handy auszulesen. Damit die Nutzer darauf eingehen, gab es 20 US-Dollar im Monat. Für Weiterempfehlungen legte Facebook noch etwas mehr drauf. Das Unternehmen soll sogar die Nutzer der App aufgefordert haben, ihre Bestell-Historie bei Amazon via Screenshot zu übermitteln.

Apple platzte deshalb offenbar der Kragen. Das Tech-Unternehmen möchte klarstellen, dass die Daten der iPhone-User nicht beliebig von anderen Unternehmen abgegriffen werden dürfen. Apple legt nach eigenen Aussagen großen Wert auf den Schutz der Userdaten: „Wir könnten einen Haufen Geld verdienen, wenn wir die Daten unserer Kunden monetarisierten. Wir tun es bewusst nicht“, betont Apple-Chef Tim Cook immer wieder.

Was die Aktion allerdings etwas fragwürdig macht: Nach nur einem Tag hat Apple den Rauswurf wieder revidiert. Ob sich Facebook und Google davon wirklich beeindrucken lassen, bleibt abzuwarten.


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