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Facebook baut eigene KI-Assistenten

Facebook hat angekündigt, eigene KI-Chips bauen zu wollen. Damit möchte der US-Konzern einerseits steigenden regulatorischen Herausforderungen gerecht werden und andererseits Alexa und Co. Konkurrenz machen.

Yann LeCun spricht von „gesundem Menschenverstand“, wenn er seine neusten Pläne beschreibt. Der für die KI-Forschung verantwortliche Facebook-Manager wünscht sich computergesteuerte Unterstützung – sowohl für die Kunden, als auch für den Konzern selbst. So soll auf der einen Seite ein digitaler Assistent vergleichbar mit dem „Amazon Echo“ oder dem „Google Home“ auf den Markt gebracht werden. Andererseits sollen KI-Assistenten die Datenströme in den hauseigenen sozialen Netzwerken überwachen, beispielsweise Videosequenzen in Echtzeit, um so den Moderatoren bei der Einhaltung der rechtlichen und selbst gegebenen Vorgaben zu helfen. Gerade vor dem Hintergrund neuer Urheberrechtsgrundsätze könnte eine solche Unterstützung entscheidende Marktvorteile generieren.

Erneute Kritik an mangelnder Transparenz

Zwar arbeitet Facebook bereits seit einiger Zeit auch mit automatischer Gesichts- oder Bilderkennung. Doch musste der Konzern zuletzt immer wieder Kritik wegen nicht eingehaltener Standards einstecken. Auch in dieser Woche kam wieder deutliche Kritik aus der Politik. Die EU-Kommission fordert Facebook, Twitter und Google zu mehr Aktivität gegen Fake News auf. Die Unternehmen würden bisher nicht hinreichend nachweisen, dass sie sich ernsthaft um effektive Regulierung kümmern. So hätte etwa Facebook nicht über die Ergebnisse der im Januar erfolgten Analyse von Werbung Bericht erstattet. Auch die Anzahl der Accounts, die wegen Angriffen auf die Europäische Union gelöscht worden sind, habe Facebook nicht übermittelt. Ob mehr Manpower in Form von künstlicher Intelligenz jedoch zu einer besseren Zusammenarbeit mit den Behörden führen würde, darf bezweifelt werden.

Quelle: manager-magazin.de


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