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Arbeitgebervereinigung für Unternehmen
aus dem Bereich EDV und Kommunikationstechnologie e. V.

Neue Auflagen für Netzbetreiber

Kurz vor der Versteigerung der 5G-Frequenzen und inmitten der Diskussionen um das chinesische Telekommunikationsunternehmen Huawei hat die Bundesnetzagentur Eckpunkte eines neuen Sicherheitskatalogs veröffentlicht. Die Auflagen sollen für alle Betreiber von Telekommunikationsnetzen gelten. (Bildnachweis: pixabay.com)

Die Bundesnetzagentur überarbeitet die Sicherheitsanforderungen für das Betreiben von Telekommunikationsnetzen. Der neue Sicherheitskatalog soll unter anderem die Pflicht beinhalten, den Netzverkehr regelmäßig und kontinuierlich auf Auffälligkeiten hin zu beobachten. Zudem sollen „sicherheitsrelevante Netz- und Systemkomponenten“ nur eingesetzt werden dürfen, wenn sie vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) geprüft und zertifiziert worden sind. Vor dem Hintergrund der anstehenden Versteigerung der 5G-Frequenzen begrüßt die Bundesregierung die Überarbeitung der Anforderungen: „Angesichts der Bedeutung von 5G für die künftige Wettbewerbsfähigkeit des Standortes muss die Technik, die beim Ausbau von 5G zum Einsatz kommt, höchste Sicherheitsstandards erfüllen“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung von Bundeswirtschafts- und Bundesinnenministerium. Der neue Entwurf soll in Zusammenarbeit mit dem BSI und dem Bundesdatenschutzbeauftragten entstehen und im Frühjahr veröffentlicht werden.

Quellen: bundesnetzagentur.de, welt.de


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