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Arbeitgebervereinigung für Unternehmen
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„Sweep“ begutachtet Online-Handel in der EU

In einer EU-weiten Untersuchung zur Einhaltung von EU-Richtlinien und zur Umsetzung eines transparenten Handels hat Deutschland vergleichsweise gut abgeschnitten. Insgesamt hat die Überprüfung von 560 Webseiten jedoch viele Verstöße zutage gefördert.

Das europäische Verbraucherschutz-Netzwerk CPC (Consumer Protection Cooperation Network) hat die Transparenz von im Internet angebotener Ware geprüft. Auch die Erfüllung rechtlicher Kriterien wurde begutachtet. Im Sweep 2018 finden sich nun die Ergebnisse der Studie, die unter anderem Kleidung, Schuhe, Software und Veranstaltungstickets von 560 Webseiten gesichtet hat. Der deutsche Markt kommt bei der Untersuchung besonders gut weg: Nur fünf deutsche Anbieter sind wegen möglicher Verstöße auffällig geworden. Die gesamte Europäische Union betrachtend, wurden in über einem Drittel der Fälle undurchsichtige Zusatzkosten oder unklare Preisnachlässe bemängelt. Ein Drittel der Händler ließ eine hinreichende Belehrung zum Widerrufsrecht vermissen, und bei fast zwei Dritteln fehlten Hinweise auf die Online-Streitschlichtungs-Plattform der EU. Für Deutschland wird die Sweep-Teilnahme vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) in Kooperation mit dem Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (vzbv) und der Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs e.V. (Wettbewerbszentrale) organisiert.

Quelle: bmjv.de


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