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Arbeitgebervereinigung für Unternehmen
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Verzweifelt gesucht: Weibliche IT-Fachkräfte

Es ist kein Geheimnis, dass Frauen in der IT-Branche hoffnungslos unterrepräsentiert sind. Nun hat eine Studie im Auftrag des Digitalverbands Bitkom ergeben, dass die Zahl weiblicher IT-Studentinnen sogar noch zurückgeht.

Fachleute aus der Informationstechnik fehlen in Deutschland vielerorts. Doch es mangelt nicht nur generell an IT-Fachkräften – es mangelt im Speziellen an Frauen in der Branche. Nur 14 Prozent der IT-Spezialisten in Deutschland sind weiblich, wie nun eine Studie des Branchenverbandes Bitkom ergab. Viele Firmen möchten dazu beitragen, diese Quote deutlich zu steigern. „Die meisten Unternehmen stecken sich ambitionierte Ziele und suchen gezielt nach weiblicher Verstärkung für ihre Teams. Die Erfahrungen zeigen, dass gemischte Teams kreativer und kommunikativer arbeiten – und damit das Unternehmen auch wirtschaftlich erfolgreicher machen“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. Diesem Vorhaben zuwider läuft die Entwicklung der Studierendenzahlen: Unter den Studienanfängern im Jahr 2018 nahm die Zahl der Männer weiter zu, während die ohnehin schon geringe Zahl der weiblichen IT-Erstsemester auf 8.792 sank. Die Quote der Absolventinnen ist sogar noch niedriger. Um diesem Trend entgegenzuwirken, sollte laut Achim Berg so früh wie möglich Einfluss genommen werden: „Schon in jungen Jahren sollten Mädchen für digitale Technologien begeistert und an das Programmieren herangeführt werden. Die digitale Welt muss auch von Frauen gestaltet werden.“ Solange diese jedoch dem Berufsfeld weitestgehend fernbleiben, werden die Unternehmen es sehr schwer haben, den Anteil von weiblichen IT-Fachleuten in den eigenen Reihen zu erhöhen.

Datengrundlage der von Bitkom Research erstellten Studie ist eine Umfrage unter Diversity-Verantwortlichen, Frauen- oder Gleichstellungsbeauftragten, HR-Managern und Geschäftsführern von 504 Unternehmen ab zehn Mitarbeitern in der IT- und Telekommunikationsbranche.


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