Mitglieder-Bereich | Newsletter

Arbeitgebervereinigung für Unternehmen
aus dem Bereich EDV und Kommunikationstechnologie e. V.

Datenleck mit 800 Millionen Adressen entdeckt

Sicherheitsforscher haben eine riesige Sammlung personenbezogener Daten im Netz entdeckt. Experten sind besorgt über den unkontrollierten Fluss sensibler Informationen.

Sicherheitsforscher haben im Internet eine Ansammlung von Daten mit rund 800 Millionen E-Mail-Adressen entdeckt. Auch weitere Informationen wie Namen, Telefonnummern, Anschriften und häufig Geschlecht, Geburtsdatum sowie Angaben zu Krediten und Social-Media-Profilen finden sich in der MongoDB-Datenbank. Experten gehen davon aus, durch den Fund mehr über das Geschäft sogenannter E-Mail-Verifizierer erfahren zu können. Hinter dem Betreiber der zugehörigen Webseite steckt wohl die Firma Verifications.io. Diese wiederum ist offenbar Teil des pakistanischen Unternehmens Datalytics, über das mit E-Mail-Verifizierung sowie Vermeidung von Spamfallen geworben wird. Unternehmen – aber auch Hacker – senden demnach Auflistungen mit E-Mail-Adressen an die Firma, um überprüfen zu lassen, in welchen Fällen die Zustellung von Nachrichten erfolgreich verläuft. Der verifizierte Datensatz lässt sich anschließend effizienter verwenden. Zudem haben Kunden des Dienstes den Vorteil, nicht mehr so schnell auf Spam-Listen zu landen und blockiert zu werden. Für Troy Hunt, Gründer von Haveibeenpwned.com und IT-Sicherheitsexperte, ist das Datenleck „ein weiterer Fall, bei dem jemand meine Daten und die Hunderter Millionen anderer Personen hat und ich absolut keine Ahnung habe, wie er sie bekommen hat.“ Zwar kann er sich durchaus vorstellen, der Datenverarbeitung an irgendeiner Stelle zugestimmt zu haben. Dennoch empfindet es der Experte als befremdlich, wenn ein Unternehmen seine Daten speichert, von dem er zuvor noch nie gehört hat: „[…] Das stimmt nicht wirklich mit meinen Erwartungen überein, wie meine Daten verwendet werden dürfe“, sagt er gegenüber Wired.

Quelle: golem.de


Schreiben Sie uns!
Vielen Dank für das Weiterempfehlen!

Weitere Artikel zum Thema "IT & Telekommunikation"

Archiv Durchsuchen


informativ

AGEV-Mitgliederversammlung

Die AGEV-Mitgliederversammlung 2019 am 10.5.ist gelaufen. Den Bericht dazu finden Sie im aktuellen AGEV magazin.

 


Nächste VeranstaltungenMomentan sind keine Veranstaltungen geplant.

Berichte vergangener Veranstaltungen

AGEV-Politik

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil hat heute in der Rheinischen Post angekündigt, dass er gegen Ende dieses Jahres einen „Gesetzesentwurf zur Einbeziehung der Selbstständigen in das System der Alterssicherung“ vorlegen werde und dabei Andeutungen zu seinen Plänen gemacht.


Christian Solmecke, Rechtsanwalt für Medienrecht und IT-Recht, antwortet regelmäßig auf Fragestellungen rund um das Thema DSGVO und berichtet über aktuelle Entwicklungen.

Aktuell:

weitere Informationen:  Alle Neuigkeiten zur DSGVO


Bitcoins und das Klima

23 Mio. t CO2

wurden im Jahr 2018 weltweit für die Produktion von Bitcoins die Luft geblasen, ungefähr so viel wie das Land Sri Lanka insgesamt emittiert hat.

Wird durch die Nutzung von Bitcoins auf der anderen Seite auch soviel CO2 wieder eingespart? Eine spannende Frage, die zumindest zz. noch mit einem klaren Nein beantwortet werden muss.

Quelle: Fachzeitschrift "Joule"


Altersvorsorgepflicht

Der Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD sieht die Einführung einer Altersvorsorge-pflicht für Selbstständige vor, die nicht bereits pflichtversichert sind. Über die Bundesarbeits-gemeinschaft Selbstständigen-verbände (BAGSV) nimmt die AGEV an der Diskussion teil. 24 Berufs-/ Selbstständigenverbände und -initiativen tragen das Positionspapier mit.


Längst berichtet

Die AGEV hat schon vor Jahren auf die nächste globale Umweltkatastrophe aufmerksam gemacht. Die Redaktion "Mittelstandsperspektiven" berichtet am 20.2. über die deutsche Facette der Entwicklung.

Sand entwickelt sich zur Mangelware

Obwohl Deutschland von Natur aus viel Sand hat, entwickelt sich der Rohstoff langsam zur Mangelware. Der Zentralverband Deutsches Baugewerbe warnte bereits, dass es bei bestimmten Sandsorten schon jetzt Lieferengpässe gibt. Hintergrund des Sandmangels ist, dass kaum neue Abbaugruben entstehen dürfen, da die Sandvorkommen zumeist in Naturschutzgebieten liegen oder sich Anwohner gegen solche Projekte wehren. Laut des Unternehmerverbands Mineralische Baustoffe verbraucht jeder Deutsche rein rechnerisch ein Kilo Gestein pro Stunde.


DienstAGEV

Newsletter "DienstAGEV"

Für alle, die die AGEV-Themen näher kennenlernen und überhaupt immer auf dem Laufenden sein wollen:

Jeden zweiten Dienstag erscheint der AGEV-Newsletter, den Sie hier bestellen können.

Zum Archiv der Editorials des Newsletters