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Sprachnachrichten im Aufwind?

Sprachnachrichten per Smartphone aufzunehmen und zu verschicken, spaltet die Deutschen. Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. befragte 1.051 repräsentativ ausgewählte Deutsche nach ihrem Verhältnis dazu. Das Ergebnis: Geschätzt wird vor allem die Bequemlichkeit.

Bei der Befragung des BVDW kam heraus, dass 69 Prozent der Deutschen bereits Sprachnachrichten per Whatsapp & Co verschickt haben, 30 Prozent weigerten sich bisher jedoch. Als größter Vorteil von Sprachnachrichten wird die Bequemlichkeit angesehen. 56 Prozent der Befragten gaben an, dass sie den geringeren Aufwand im Vergleich zum Tippen schätzen. Außerdem vermerkten die Teilnehmer, dass Sprachnachrichten zu weniger Missverständnissen als Textnachrichten führen (32 Prozent). 30 Prozent schätzen den Vorteil, dass gesprochene Nachrichten zeitlich unabhängiger als ein Telefonat sind, denn sie können jederzeit allein aufgenommen werden. Als größter Nachteil gilt die Dauer. Das Abhören von Sprachnachrichten dauert teilweise sehr lange, sagen 40 Prozent der Befragten. 22 Prozent fürchten, dass Kinder und Jugendliche aus Bequemlichkeit nur noch sprechen, statt die Rechtschreibung zu lernen. 17 Prozent finden, dass das Aufnehmen von Sprachnachrichten „blöd“ aussieht.

Quelle: Bundesverband Digitale Wirtschaft


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