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Arbeitgebervereinigung für Unternehmen
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5G-Frequenzen: 1&1 heizt Auktion an

Die Versteigerungen der 5G-Frequenzen ziehen sich in die Länge. Nachdem die 1&1 Drillisch AG wiederholt auf Frequenzen geboten hatte, auf die das Unternehmen eigentlich hatte verzichten wollen, sind die Preise eskaliert.

Nach vielen Diskussionen und reichlich Kritik sind die Versteigerungen der 5G-Frequenzen inzwischen im Gange – und werden für die Netzbetreiber wohl teurer als geplant ausgehen. Grund dafür ist die 1&1 Drillisch AG. Der erstmals mitbietende Konzern soll in der vergangenen Woche plötzlich Gebote für Frequenzen abgegeben haben, auf die er ursprünglich bereits seinen Verzicht erklärt hatte. Das hatte das Wettbieten erneut angeheizt. Die Bundesnetzagentur gibt bekannt, dass der Betrag nach der aktuell 140. Runde bei 3,679 Milliarden Euro liegt. Professor Vitali Gretschko vom Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) gab gegenüber golem.de an, es habe sich „ein kleines Feuer zu einem Flächenbrand“ entwickelt. „Am Donnerstagnachmittag schienen sie anzudeuten, dass sie die Preise nicht mehr eskalieren wollen. Als sich die anderen Bieter wieder langsam aufeinander zubewegten, eskalierte Drillisch trotzdem und machte eine Einigung wieder unwahrscheinlicher. Die Auktion kam wieder voll ins Rollen“, sagte der Mannheimer Wissenschaftler. Während also in Südkorea seit dieser Woche eine landesweite 5G-Verfügbarkeit besteht, zieht sich in Deutschland vorerst die Versteigerung der entsprechenden Rechte in die Länge.

Quelle: giga.de


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