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Arbeitgebervereinigung für Unternehmen
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Studie: Deutsche wollen digitale Verwaltung

Die Management- und Technologieberatungsfirma Sopra Steria hat das Marktforschungsunternehmen Ipsos mit einer Studie zur digitalen Verwaltung in Deutschland beauftragt. Das Ergebnis zeigt interessierte, aber vom Angebot enttäuschte Bürger.

Wie zufrieden sind die Deutschen mit den Onlineangeboten der öffentlichen Hand? Diese Frage beantwortet die jüngst veröffentlichte Studie „Digital Government Barometer 2018“. Eine zentrale Erkenntnis der Umfrage unter 1.000 Bürgern ist dabei, dass die Menschen eine digitale Verwaltung tatsächlich wollen. 83 Prozent der Befragten gaben an, sich vorstellen zu können, Behördengänge ausschließlich online abzuwickeln. Denkt man daran, wie ungern die Deutschen ihre Daten mit dem Staat teilen, war von dieser guten Grundvoraussetzung im Vorfeld nicht auszugehen. Trotzdem gibt es skeptische Stimmen. 58 Prozent sorgen sich, dass im Falle reiner Online-Verwaltung die persönliche Betreuung – nötig etwa im Falle von unklaren Fachbegriffen – wegfiele. Da außerdem die Performance aktueller Onlineangebote zu wünschen übrig ließe, herrscht zurzeit noch wenig Enthusiasmus in Sachen digitale Verwaltung vor. „Wichtig ist, dass Behörden Onlineinformationen und -verfahren verständlich als Self-Service aufbereiten, beispielsweise durch Unterstützung von Erklärvideos. Darüber hinaus braucht es mehrere jederzeit sichtbare und verzahnte Kanäle für Rückfragen. Geeignete Mittel, schnelle Onlineberatung mit persönlichem Service zu vereinbaren, sind Chat-Angebote und bei Bedarf die Option der Videoberatung via Messenger-Konferenz-Software", schlägt Ronald de Jonge von Sopra Steria Consulting den Behörden vor. Die Umfrage gibt ihm Recht: 79 Prozent geben an, sich eine entsprechende Unterstützung im Netz zu wünschen.

Die ganze Studie können Sie hier einsehen.


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