Mitglieder-Bereich | Newsletter

Arbeitgebervereinigung für Unternehmen
aus dem Bereich EDV und Kommunikationstechnologie e. V.

5G-Auktion endet: Bund erhält 6,55 Milliarden Euro

Die Versteigerung der 5G-Lizenzen ist beendet. Während das Bundesverkehrsministerium sich über 6,55 Milliarden Euro freuen darf, gibt es geteilte Meinungen darüber, inwieweit Verbraucher profitieren werden.

Rund 6,55 Milliarden Euro zahlen die Deutsche Telekom, Vodafone, Telefónica und 1&1 Drillisch für verschiedene Lizenzpakete insgesamt an den Fiskus. 13 der 41 versteigerten Frequenzblöcke gehen für 2,17 Milliarden Euro an die Telekom, Vodafone bekommt zwölf Blöcke (1,88 Milliarden Euro), Telefónica erhält die Rechte für neun (1,42 Milliarden Euro) und 1&1 Drillisch für sieben (1,07 Milliarden Euro) Blöcke. Das Geld wird laut Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) nun in einen Sonderfonds fließen, der zu 70 Prozent den Breitbandausbau und zu 30 Prozent die technische Modernisierung der deutschen Schulen finanzieren soll.

Gesunder Wettbewerb oder klamme Provider?

Der Markteintritt des Neulings 1&1 Drillisch, der bisher noch kein eigenes Netz hat, wird von Verbraucherschutzvertretern durchaus positiv bewertet. Durch den zusätzlichen Wettbewerber könnten die Preise für den Verbraucher sinken. Die Netzanbieter selbst sehen das zumindest teilweise anders. Vodafone-Vorstand Hannes Ametsreiter bezeichnet die enorm hohen Versteigerungsergebnisse als „Desaster für Deutschland“. Es fehle nun Geld für den wichtigen Netzausbau. Nach zwölf Wochen und 500 Auktionsrunden ist die Versteigerung der 5G-Lizenzen nun also beendet. Die Industrie darf darauf hoffen, dass der neue Standard jetzt auch schnellstmöglich den Alltag erreicht und die deutsche Wirtschaft für die Zukunft rüstet.

Quelle: spiegel.de


Schreiben Sie uns!
Vielen Dank für das Weiterempfehlen!

Weitere Artikel zum Thema "IT & Telekommunikation"

Archiv Durchsuchen


informativ

AGEV-Mitgliederversammlung

Die AGEV-Mitgliederversammlung 2019 am 10.5.ist gelaufen. Den Bericht dazu finden Sie im aktuellen AGEV magazin.

 


Nächste VeranstaltungenMomentan sind keine Veranstaltungen geplant.

Berichte vergangener Veranstaltungen

AGEV-Politik

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil hat heute in der Rheinischen Post angekündigt, dass er gegen Ende dieses Jahres einen „Gesetzesentwurf zur Einbeziehung der Selbstständigen in das System der Alterssicherung“ vorlegen werde und dabei Andeutungen zu seinen Plänen gemacht.


Christian Solmecke, Rechtsanwalt für Medienrecht und IT-Recht, antwortet regelmäßig auf Fragestellungen rund um das Thema DSGVO und berichtet über aktuelle Entwicklungen.

Aktuell:

weitere Informationen:  Alle Neuigkeiten zur DSGVO


Bitcoins und das Klima

23 Mio. t CO2

wurden im Jahr 2018 weltweit für die Produktion von Bitcoins die Luft geblasen, ungefähr so viel wie das Land Sri Lanka insgesamt emittiert hat.

Wird durch die Nutzung von Bitcoins auf der anderen Seite auch soviel CO2 wieder eingespart? Eine spannende Frage, die zumindest zz. noch mit einem klaren Nein beantwortet werden muss.

Quelle: Fachzeitschrift "Joule"


Altersvorsorgepflicht

Der Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD sieht die Einführung einer Altersvorsorge-pflicht für Selbstständige vor, die nicht bereits pflichtversichert sind. Über die Bundesarbeits-gemeinschaft Selbstständigen-verbände (BAGSV) nimmt die AGEV an der Diskussion teil. 24 Berufs-/ Selbstständigenverbände und -initiativen tragen das Positionspapier mit.


Längst berichtet

Die AGEV hat schon vor Jahren auf die nächste globale Umweltkatastrophe aufmerksam gemacht. Die Redaktion "Mittelstandsperspektiven" berichtet am 20.2. über die deutsche Facette der Entwicklung.

Sand entwickelt sich zur Mangelware

Obwohl Deutschland von Natur aus viel Sand hat, entwickelt sich der Rohstoff langsam zur Mangelware. Der Zentralverband Deutsches Baugewerbe warnte bereits, dass es bei bestimmten Sandsorten schon jetzt Lieferengpässe gibt. Hintergrund des Sandmangels ist, dass kaum neue Abbaugruben entstehen dürfen, da die Sandvorkommen zumeist in Naturschutzgebieten liegen oder sich Anwohner gegen solche Projekte wehren. Laut des Unternehmerverbands Mineralische Baustoffe verbraucht jeder Deutsche rein rechnerisch ein Kilo Gestein pro Stunde.


DienstAGEV

Newsletter "DienstAGEV"

Für alle, die die AGEV-Themen näher kennenlernen und überhaupt immer auf dem Laufenden sein wollen:

Jeden zweiten Dienstag erscheint der AGEV-Newsletter, den Sie hier bestellen können.

Zum Archiv der Editorials des Newsletters