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Arbeitgebervereinigung für Unternehmen
aus dem Bereich EDV und Kommunikationstechnologie e. V.

Tech-CEOs blicken zurückhaltend in die Zukunft

PricewaterhouseCoopers (PwC) hat den diesjährigen „Global CEO Survey“-Bericht veröffentlicht. Die Ergebnisse zeigen zurückhaltende Geschäftsführer trotz grundsätzlich gut laufender Entwicklungen. Die Gründe liegen in dem, was PwC „digitales Dilemma“ nennt. 

Eigentlich würde man annehmen, eine Umfrage unter CEOs in der Technologiebranche könne derzeit nur positiv ausfallen: Die Welt wird immer digitaler und Fortschritte bei künstlicher Intelligenz oder 3D-Drucktechnologien geben allen Anlass, positiv in die Zukunft zu blicken. Der „Global CEO Survey“ von PwC jedoch bringt andere Ergebnisse hervor. Nur zwei von fünf Vorständen sind „sehr zuversichtlich“ bezüglich der Umsatzzahlen in den kommenden zwölf Monaten, auch die mittelfristigen Erwartungen sind eher zurückhaltend. Werner Ballhaus, Leiter des Bereichs Telekommunikation, Medien und Technologie bei PwC in Deutschland, erklärt ein Problem der Branche: „Auf der einen Seite rufen die Kunden nach immer praktischeren digitalen Produkten und Services – etwa sprachgesteuerten Assistenten. Zugleich steigt mit solchen Tools aber die Gefahr, dass es zu Problemen bei Themen wie Datenschutz oder Privatsphäre kommt“ – das digitale Dilemma. Ein weiteres Problem: Technologien wie die Blockchain oder autonomes Fahren setzen Manager unter Investitionsdruck, ohne dass man dabei bisher von vielen Anwendungsbeispielen – geschweige denn Umsätzen – sprechen könnte.

Die ganze Umfrage und weitere Gründe für gedämpfte Erwartungen der TechCEOs finden Sie hier.


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informativ

AGEV-Mitgliederversammlung

Die AGEV-Mitgliederversammlung 2019 am 10.5. ist gelaufen. Den Bericht dazu finden Sie im  AGEVmagazin (Ausgabe Sommer 2019): zum Archiv

 


13. November 2019


AGEV-Politik

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil hat heute in der Rheinischen Post angekündigt, dass er gegen Ende dieses Jahres einen „Gesetzesentwurf zur Einbeziehung der Selbstständigen in das System der Alterssicherung“ vorlegen werde und dabei Andeutungen zu seinen Plänen gemacht.


Christian Solmecke, Rechtsanwalt für Medienrecht und IT-Recht, antwortet regelmäßig auf Fragestellungen rund um das Thema DSGVO und berichtet über aktuelle Entwicklungen.

Aktuell:

  • Die deutsche Datenschutzkonferenz (DSK) will Apps prüfen, die das Software-Development Kit (SDK) von Facebook nutzen.
  • Recht auf Vergessenwerden: Aus Art. 17 Abs. 1 DSGVO folgt Anspruch auf Unterlassung der Verarbeitung personenbezogener Daten für die Zukunft.
  • Leitlinien zur Datenübertragung im Rahmen von Asset Deals veröffentlicht.

weitere Informationen:  Alle Neuigkeiten zur DSGVO


Bitcoins und das Klima

23 Mio. t CO2

wurden im Jahr 2018 weltweit für die Produktion von Bitcoins die Luft geblasen, ungefähr so viel wie das Land Sri Lanka insgesamt emittiert hat.

Wird durch die Nutzung von Bitcoins auf der anderen Seite auch soviel CO2 wieder eingespart? Eine spannende Frage, die zumindest zz. noch mit einem klaren Nein beantwortet werden muss.

Quelle: Fachzeitschrift "Joule"


Altersvorsorgepflicht

Der Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD sieht die Einführung einer Altersvorsorge-pflicht für Selbstständige vor, die nicht bereits pflichtversichert sind. Über die Bundesarbeits-gemeinschaft Selbstständigen-verbände (BAGSV) nimmt die AGEV an der Diskussion teil. 24 Berufs-/ Selbstständigenverbände und -initiativen tragen das Positionspapier mit.


Längst berichtet

Die AGEV hat schon vor Jahren auf die nächste globale Umweltkatastrophe aufmerksam gemacht. Die Redaktion "Mittelstandsperspektiven" berichtet am 20.2. über die deutsche Facette der Entwicklung.

Sand entwickelt sich zur Mangelware

Obwohl Deutschland von Natur aus viel Sand hat, entwickelt sich der Rohstoff langsam zur Mangelware. Der Zentralverband Deutsches Baugewerbe warnte bereits, dass es bei bestimmten Sandsorten schon jetzt Lieferengpässe gibt. Hintergrund des Sandmangels ist, dass kaum neue Abbaugruben entstehen dürfen, da die Sandvorkommen zumeist in Naturschutzgebieten liegen oder sich Anwohner gegen solche Projekte wehren. Laut des Unternehmerverbands Mineralische Baustoffe verbraucht jeder Deutsche rein rechnerisch ein Kilo Gestein pro Stunde.


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